Zwischen schwer und leicht

Die TBA Fireballs sind am Samstag zuhause gegen Herzogenaurach Favorit - ein Sebstläufer ist das nicht

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Bad Aibling – Eins vorweg: In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Das wissen die Herren der TBA Fireballs nur zu gut. Die Regionalliga-Basketballer aus Bad Aibling haben oft gegen vermeintlich schwächere Gegner große Schwierigkeiten gehabt oder gar Niederlagen einstecken müssen. Das soll ihnen am Samstag gegen die Longhorns Herzogenaurach nicht passieren. Wenn das Spiel in der Aiblinger Sporthalle um 19 Uhr angepfiffen wird, dann wollen die Fireballs von Anfang an konzentriert zu Werke gehen und dem Tabellenvorletzten gleich zeigen, wer Herr im Haus ist.

Für Headcoach Luca Burci (Foto) ist es ein leichtes und schweres Spiel zur gleichen Zeit. Schwer, weil man als Favorit die Begegnung auf die leichte Schulter nehmen und vielleicht in manchen Aktionen die letzte Konsequenz vermissen lassen könnte. Und leicht, weil man es mit einer Mannschaft zu tun hat, die zwar jede Menge talentierte Spieler in ihren Reihen hat, die jedoch allesamt jung und unerfahren sind. „Das sind sehr viele U19-Bundesligaspieler dabei“, weiß der Trainer der Aiblinger. „Und die haben einen echten Riesen in ihren Reihen. Der ist um die 2,16 Meter groß und der hat im Hinspiel alles von uns geblockt. Wir haben da schon unsere Probleme gehabt, am Ende allerdings doch gewonnen.“ Tatsächlich müssten die Aiblinger in Normalform auch dieses Mal am Ende als Sieger vom Platz gehen. Und doch: Shit happens, wie der Bayer sagt. Denn auch am vergangenen Wochenende in Leitershofen waren die Fireballs Favoriten und mussten am Ende trotzdem mit einer Niederlage nach Hause fahren.

Die Gründe sind allerdings bekannt. „Wir haben in der Defense nicht kommuniziert, waren statisch und haben Leitershofen nur zugeschaut“, sagt Burci. „Dazu hatten die Gegner eine ungewöhnlich hohe Trefferquote.“ All dies soll sich nun am Samstag ändern. Der Trainer hat seine Jungs voll auf Erfolg eingestellt. „Ich werde das Team so einstellen, dass ein Sieg ins Haus kommt.“ Dafür haben die Basketballer in dieser Wiche intensiv und sehr hart trainiert. Burci: „Wir haben an unseren Defiziten gearbeitet, vor dem Spiel machen wir noch den Feinschliff und schauen, dass wir einige Spielzüge verinnerlichen.“

Gut für den Coach: Er kann am Samstag quasi aus dem Vollen schöpfen, muss nur auf Claus Weiß verzichten, der immer noch leicht angeschlagen ist. Die Vorgabe für ihn: Auskurieren und dann topfit sein, wenn ein Gegner kommt, gegen den die Fireballs kein klarer Favorit sind.

 

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