Nach 17 Stunden „erlöst“

Bundespolizei nimmt auf der A93 einen gesuchten Ungarn fest

image_pdfimage_print

Kiefersfelden – Die Bundespolizei hat am Donnerstag (30. März) einen gesuchten Ungarn auf der A93 festgenommen. Gegen den 46-Jährigen lag ein Haftbefehl vor. 17 Stunden musste er im Gewahrsam verbringen, bis ihn seine Frau „erlöste“.

Bundespolizisten kontrollierten Donnerstagabend die Insassen eines PKW mit ungarischer Zulassung. Mit den Papieren der beiden Männer war alles in Ordnung. Allerdings schlug der Fahndungscomputer bei Überprüfung der Personalien Alarm. Der Beifahrer war zwei Jahre zuvor wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vom Münchner Amtsgericht zu einer Geldstrafe von 1.800 Euro verurteilt worden. Seine Justizschulden hatte der 46-Jährige bisher nicht beglichen. Die Beamten nahmen den Gesuchten fest.

Von der Dienststelle der Bundespolizei aus rief der Festgenommene seine Frau an und bat sie um Hilfe. Die ungarische Staatsangehörige machte sich daher am nächsten Morgen auf den Weg nach Deutschland, um die Geldstrafe ihres Mannes zu begleichen. So konnte der Ungar nach Einzahlung des Geldes 17 Stunden nach seiner Festnahme seine Reise fortsetzen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.