Gaffer sorgen für Stau

Nach Lkw-Unfall auf der A8 bei Achenmühle - Verkehr kommt fast zum Stillstand

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Achenmühle – Heute Vormittag gegen 9:30 Uhr fuhr ein 30-jähriger Ungar mit seinem Sattelzug auf der A8 von München kommend in Fahrtrichtung Salzburg. Zwischen der Rastanlage Samerberg- Süd und der Anschlussstelle Achenmühle kam er aus bisher ungeklärter Ursache zu weit nach rechts, so dass sein rechter Vorderreifen in die Böschung neben der Fahrbahn geriet. Daraufhin kam der gesamte Sattelzug von der Fahrbahn ab, fuhr die etwa drei Meter hohe Böschung neben der Fahrbahn hinab und kam schließlich zehn Meter von der Fahrbahn entfernt im angrenzenden Feld auf den Rädern zum Stehen.

Der Fahrer blieb unverletzt, ob sein Fahrzeug, das 25 Tonnen Stahlrohre geladen hat, beschädigt wurde, kann erst nach der Bergung geklärt werden. An der Böschung und dem angrenzenden Feld entstand Flurschaden, außerdem wurde der Wildschutzzaun beschädigt. Vor Ort waren neben der Autobahnmeisterei Rosenheim auch die Feuerwehren Pfraundorf, Rohrdorf, das BRK und eine spezielle Abschlepp- und Bergefirma für Lkw.

Zunächst wurde der rechte Fahrstreifen gesperrt, weshalb sich der Verkehr bis zum Inntaldreieck zurückstaute. Nach einer Stunde wurde die Fahrbahn wieder freigegeben, da der Lkw über das angrenzende Feld geborgen wird.

Obwohl die durchgehende Fahrbahn nicht mehr beeinträchtigt ist, stockt der Verkehr an der Unfallstelle immer noch, da zahlreiche Gaffer dort fast bis zum Stillstand abbremsen.

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