Aiblinger Einsatz in der Saalach

Aus Weiterbildung der DLRG Strömungsretter wird Ernstfall - Person aus Wildwasser gerettet

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Lofer/Bad Aibling – Wenn aus dem Trainingsspaß plötzlich Ernst wird! Das konnten jetzt Mitglieder der DLRG Bad Aibling live erfahren. Denn auch dieses Jahr fand eine Fortbildung für die Strömungsretter in der Saalach zwischen Lofer und Unken (Österreich) statt. Auf dem Programm standen die Standardsituationen wie Wurfsackwerfen/Abbergeübung mit Leine/Wildwasserschwimmen. Nach Abschluss der ersten  Übungseinheiten sollte das Wildwasserschwimmen der Stufe III – IV absolviert werden. Doch dann kam alles ganz anders …

Denn gleichzeitig fand im der Saalach der Wasserslalom des Bayerischen Kanuverbandes statt. Trotz Sperrung ging vor der Wildwassereinheit der DLRG ein kommerzieller Anbieter mit einer Gruppe mit Buggyboards ins Wasser. Die Aiblinger Retter waren direkt hinter dieser Gruppe, als ein Teilnehmer plötzlich über sehr starke Kopfschmerzen und Sehstörungen klagte. Der Teilnehmer wurde durch Kräfte der DLRG Bad Aibling im Wildwasser der Stufe III abgeborgen an Land gebracht, vorbildlich erstversorgt bis der Rettungsdienst eintraf und den Patienten übernahm. So wurde aus einer Fortbildung ein Einsatz.

Dieser Einsatz kostete die DLRGler zwar zwei Stunden, war jedoch zugleich eine wertvolle Einsatzübung. Nach der Mittagspause schwammen die Teilnehmer noch einmal im Wildwasser mit einer anschließenden Abseilübung.

Der Ausbilder bedankte sich für die vorbildliche Versorgung des Patienten und stellte allen Strömungsrettern 1 die jährliche Tauglichkeitsbescheinigung aus.

Teilgenommen haben Rolf Bergdolt, Harald Feige, Alexander Geßner, Johanna Lengauer, Maximilian Holzner und Annika Maiwald aus dem Ortsverband Bad Aibling und zwei Kameraden aus dem OV Tegernsee

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