Die Zukunft der Mobilität

Vertreter von 280 Städten und Gemeinden ganz Bayerns in Rosenheim zu Gast

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Sie moderiert das Treffen: Stephanie Heinzeller (unser Foto) vom Bayerischen Rundfunk. Der Bayerische Städtetag befasst sich in Rosenheim mit den Themen Mobilität und Stadtentwicklung. Das Tagungspapier zur Vollversammlung behandelt die aktuellen Herausforderungen für die Städte und Gemeinden, die sich aus neuen technischen Entwicklungen ergeben, wie etwa dem automatisierten Fahren, der Elektromobilität, der digitalen Vernetzung im öffentlichen Nahverkehr oder dem CarSharing.

Die Digitalisierung erfasse viele Lebensbereiche, die zu Veränderungsprozessen in Städten und Gemeinden führen werden …

Das Mobilitätsverhalten der Menschen wandele sich, der Lieferverkehr passe sich an die
geänderten Bedürfnisse des Online-Handels an.

„Die Stadt Rosenheim freut sich darauf, in diesem Jahr Gastgeberin der Vollversammlung des Bayerischen Städtetags für rund 280 Städte und Gemeinden zu sein. Wir erwarten insgesamt rund 400 Gäste aus der kommunalen Familie, Ministerien, Verbänden, Bundes- und Landespolitik. Hier ist neben aktuellen und grundsätzlichen Themen der Kommunalpolitik ein Platz für Erfahrungsaustausch und persönliche Begegnungen. Das Tagungsthema Mobilität bietet allen Städten und Gemeinden Stoff für Diskussionen – jeder Kommunalpolitiker ist mit jeweils unterschiedlichen Erfahrungen von dem Thema betroffen“, sagt Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer zu den Treffen am 12. und 13. Juli.

Bernd Buckenhofer, Geschäftsführer des Bayerischen Städtetags:
„Städte brauchen Verkehr und leben vom Verkehr – gleichzeitig bedroht zu viel Verkehr die Urbanität und die Lebensqualität. Die Erwartungen an Mobilität ändern sich. Mobilität soll stadtverträglich
und umweltfreundlich sein. Mobilität soll multimodal und digital vernetzt sein. Mobilität
muss mit den Instrumenten der Stadtentwicklungsplanung und der Verkehrsplanung gesteuert werden. Das frühere Leitbild der autogerechten Stadt ist überholt. Individualverkehr und öffentlicher Nahverkehr müssen in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.
Radfahrer und Fußgänger brauchen Raum. Dichtere Takte im Fernverkehr und Nahverkehr der Bahn, engere Verknüpfungen mit Buslinien in Verkehrsverbünden und mit S-Bahn-Netzen sorgen für steigende Attraktivität, um vom Auto auf andere Verkehrsmittel umsteigen zu wollen und können.“

Am Mittwoch, 12. Juli, findet am Nachmittag die interne Vollversammlung statt. Am Abend lädt
die Stadt Rosenheim zum Empfang.

Am Donnerstag, 13. Juli, findet um 9 Uhr die Vollversammlung für Mitglieder, geladene Gäste und Medienvertreter statt

An der Podiumsdiskussion beteiligen sich

Innenstaatssekretär Gerhard Eck,
,
Gabriele Bauer, Oberbürgermeisterin, Stadt Rosenheim,

Armin Falkenhein, Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs
(ADFC) – Bayern,

Dr. Robert Frank, Vorsitzender des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) – Landesgruppe Bayern,

Josef Hasler, Vorsitzender des Verbands kommunaler Unternehmen
(VKU) – Landesgruppe Bayern.

Foto: BR

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