Ein neues FireGirl: Chelsea Waters

Neuzugang der Aiblinger Bundesliga-Basketballerinnen kommt aus Idaho/USA

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Bad Aibling – Bei den FireGirls herrscht derzeit Hochbetrieb. Zwar noch nicht auf dem Platz, aber bereits in der Geschäftsstelle. Schreitet doch die Kaderplanung der Aiblinger Bundesliga-Basketballerinnen mit Riesenschritten voran. Und das heißt: Verträge aushandeln, Verträge unterzeichnen, Verträge verschicken. Einer der Neuzugänge, die in der kommenden Saison für die Damen von der Mangfall auflaufen, ist Chelsea Waters.

Die 24-jährige Flügelspielerin aus Moscow in Idaho (USA) passt bestens ins Spielsystem von Neu-Trainer Milos Kandzic, kann sie doch das Spiel schnell machen und ermöglicht dem Team zusätzliche Varianten über die Außenbahnen. Für Waters ist das Engagement in Bad Aibling die Deutschland-Premiere, ganz fremd ist ihr Europa allerdings nicht: Sie spielte in der vergangenen Saison bei Lousada AC in der portugiesischen Damen-Liga.

Von der deutschen Bundesliga hat sie eine hohe Meinung: „Ich weiß, dass sie zu den Top-Ligen in Europa zählt – ich kann es kaum erwarten, davon nun bald ein Teil zu sein“, sagt sie. Dass sich die talentierte Spielerin ausgerechnet für Bad Aibling entschieden hat, war kein Zufall. Der Ruf der Basketball-Begeisterung in der Kurstadt ist bis weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt. „Ich freue mich unheimlich, in einem Team zu sein, das so eine große Fan-Base hat. Das ist etwas ganz Besonderes.“ Und ein perfekter Ansporn, über sich hinauszuwachsen. „Ich hoffe, dass ich die Erwartungen der Fans für die Saison erfüllen kann und mit dazu beitragen kann, dass sie richtig stolz auf die FireGirls sind“, sagt sie.

Dazu will sich die US-Amerikanerin, die noch vier ältere Brüder hat, so schnell wie möglich im Team integrieren. Sie sagt: „Ich hoffe, ich kann die Spielidee der Mannschaft bald verinnerlichen, auf dem Platz gut umsetzen und so dem Team helfen – auch außerhalb des Courts.“

Die Vorzeichen dafür, dass Chelsea bei den FireGirls einschlagen wird, sind übrigens nicht die schlechtesten: Sie hat schließlich auf demselben College gespielt wie Lindsay Sherbert, die Top-Scorerin der Aiblingerinnen.

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