Gemeinsame Patientenbehandlung und digitale Vernetzung

Schön Klinik Bad Aibling und LMU München intensivieren Zusammenarbeit

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Bad Aibling/München – Die Schön Klinik Bad Aibling (Foto) intensiviert die bereits seit langem bestehende enge Zusammenarbeit mit dem Klinikum der LMU München. Zum 1. Mai wurde ein neuer Kooperationsvertrag über die gemeinsame Patientenbehandlung unterzeichnet. Dieser sieht sogenannte Telekonsile vor –Online-Beurteilungen neurologischer Patienten in speziellen medizinischen Fällen.

Patienten beider Kliniken (Schön Klinik Bad Aibling und Neurologische Klinik und Poliklinik der LMU) können dann zur Weiterbehandlung jeweils in die dafür spezialisierte Partner-Klinik transferiert werden. Wahlweise von München zur neurologischen Rehabilitation in die Schön Klinik Bad Aibling oder von letzterer in die Maximalversorgung des Klinikum Großhadern.

Moderne Medizin lebt von der Vernetzung. Seit mehr als 20 Jahren besteht eine intensive Zusammenarbeit zwischen der Schön Klinik Bad Aibling als Neurologische Fachklinik mit dem Schwerpunkt der Versorgung schwer betroffener Patienten mit Hirnschädigungen und dem Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München als Maximalversorger. Neben der klinischen Zusammenarbeit, z.B. bei der Weiterbehandlung von Patienten der LMU in der Neurorehabilitation in Bad Aibling, bestehen seit vielen Jahren gemeinsame Forschungsinteressen mit gemeinsamen Projekten, die von renommierten Förderinstitutionen wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt werden.

Mit dem neuen Kooperationsvertrag ist eine vertragliche Basis zur gegenseitigen konsiliarischen Beurteilung von Patienten geschaffen worden. Ab sofort ist insbesondere die direkte Übertragung von MRT- und CT-Bildern und Befunden zwischen den Partnern möglich und die Kommunikation erfolgt über klar festgelegte Wege. Ziel ist es, die am Klinikum der LMU verfügbaren Möglichkeiten der interdisziplinären Maximalversorgung den Patienten des Einzugsgebiets der Schön Klinik Bad Aibling zugänglich zu machen und gleichzeitig die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Neurorehabilitation, die die Schön Klinik Bad Aibling auf hohem Niveau anbietet, durch unkomplizierte Kontaktaufnahme zwischen den ärztlichen Kollegen zu vereinfachen.

„Die Kooperation ermöglicht für unsere Patienten in Bad Aibling erweiterte Behandlungsmöglichkeiten wie zum Beispiel die unmittelbare Kontaktaufnahme bei Notfällen oder die gemeinsame Behandlung von komplizierten Fällen mit Fachdisziplinen und Spezialisten, die nur in München vorhanden sind“, sagt Prof. Dr. Klaus Jahn, Chefarzt der Schön Klinik Bad Aibling.

 

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