Neun Migranten festgestellt

Bundespolizei kontrolliert erneut gezielt Güterzüge im Landkreis

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München/Raubling – In der vergangenen Woche von Dienstagnacht bis zum Samstagmorgen hat die Bundespolizei erneut Schwerpunktkontrollen bei Güterzügen durchgeführt. Insgesamt neun Migranten wurden dabei festgestellt. Immer wieder nehmen Migranten die lebensgefährliche Fahrt auf Güterzügen, meist von Italien über Österreich nach Deutschland, auf sich.

Seit Oktober 2016 waren es rund 470 Migranten, die durch die Bundespolizei in Bayern aufgegriffen wurden. Die Bundespolizei überprüft daher Güterzüge auf den relevanten Strecken regelmäßig mit Stichprobenkontrollen. Zudem werden Schwerpunktkontrollen wie in der vergangenen Woche durchgeführt. Im Fokus der Maßnahmen steht dabei die Gefahr für Leib und Leben der Menschen, die auf Güterwaggons reisen.

Bei den Schwerpunktkontrollen wurden gezielt relevante Güterzüge gründlich kontrolliert. Die Bundespolizisten entdeckten dabei am Donnerstag gegen 4:30 Uhr insgesamt acht Migranten auf einem Zug aus Verona. Am Samstag gegen 2:45 Uhr fiel den Beamten noch ein 17-jähriger Sudanese auf, der sich auf dem Waggon unter einem Sattelzuganhänger versteckte hatte. Zwei der Männer wurden in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert, vier Jugendliche wurden an das Jugendamt und drei Personen an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge übergeben.

Um den Gefahren für Leib oder Leben weiterhin entgegenzuwirken, wird die Bundespolizei auch künftig Züge im grenzüberschreitenden Güterverkehr zwischen Österreich und Deutschland überprüfen. Die Maßnahmen der Bundespolizei werden eng mit den österreichischen Behörden abgestimmt.

 

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