In Aibling zurück zur alten Stärke

FireGirls-Neuzugang Alina Hartmann hat sich für die kommenden Saison viel vorgenommen

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Bad Aibling – Voilà – hier kommt der nächste Neuzugang bei den FireGirls: Alina Hartmann wird die Aiblinger Basketballerinnen in der kommenden Saison verstärken. Die gebürtige Bambergerin war in der vergangenen Saison noch in der Bundesligamannschaft von Halle und nimmt nun in Bad Aibling die neue Herausforderung an. Dabei zeigt sich die A-Nationalspielerin durchaus selbstkritisch, was die vergangene Spielzeit anbetrifft und will jetzt noch einmal den Schalter voll in Richtung Basketball umlegen.

Wenn jemand so richtig Bock auf Basketball hat, dann ist das Alina Hartmann. Denn die  21-Jährige will in Bad Aibling noch einmal voll angreifen, ist sie doch mit sich und der vergangenen Saison nicht wirklich zufrieden. „Nach Bad Aibling wechsel ich, um mich basketballerisch nochmal neuen Herausforderungen zu stellen, nachdem ich mit meiner letzten Saison in Halle nicht unbedingt so zufrieden war“, sagt sie, ohne drumrum zu reden. „Ich habe meiner Meinung nach keine allzu gute Erstliagasaison gespielt, vielleicht auch deshalb, weil mein Fokus stark auf der Uni lag. Mein persönliches Ziel bei den Fireballs ist es, mich wieder voll und ganz auf den Basketball zu konzentrieren. Ich bin dahingehend sehr motiviert und will dafür arbeiten, mich während der Saison weiter zu entwickeln und dem Team so gut es geht dabei helfen, erfolgreich zu sein.“

Alina Hartmann kommt aus einer richtigen Basketball-Familie, denn auch ihre 17-jährige Schwester Anika ist dem Sport verfallen, aktuell spielt sie mit Bamberg in der 2. Liga.

Dass sie sich für Bad Aibling entschieden hat, war für Alina, die als ihre Hobbies Kochen und Fotografieren angibt, kein Zufall. Hier findet die Studentin der Psychologie sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften optimale Bedingungen vor. „Ich freue mich auch auf den Standort Bad Aibling an sich. Halle ist ja eine recht große Stadt und da kann ein Wechsel in die „Berge“ mal nicht schaden, vor Allem, weil ich auch sehr gerne wandern gehe und Dinge in der Natur mache. Mit dem Pendeln zur Uni nach München habe ich dann noch den perfekten Ausgleich mit einer Großstadt und es freut mich außerdem, dass Bad Aibling nicht allzu weit weg ist von meiner Heimatstadt Bamberg.“ Dort spielt auch ihre mit der sie

Zudem hat sie als Spielerin bei Halle schon immer die Atmosphäre in der Aiblinger Sporthalle begeistert. Sie gesteht: „Die Spiele in Bad Aibling hatten immer mit Abstand die beste Stimmung in der ganzen Liga. Als Gegner im Firedome zu spielen war deshalb immer sehr schwer und ich freue ich mich total, bald auf der anderen Seite stehen zu dürfen und eine solche besondere Atmosphäre bei den Heimspielen erleben zu dürfen.“ Auch der Team-Spirit der Aiblingerinnen hat es ihr angetan. „Die Fireballs waren in den letzten Jahren immer als einheitliches Team bekannt. Sie waren erfolgreich einfach nur durch einen tollen Teamzusammenhalt und ohne viele ,Stars‘ im Team zu haben. Diesen Teamzusammenhalt habe ich in Halle in den letzten beiden Jahren leider vermisst und ich freue mich darauf, ihn in Bad Aibling hoffentlich wieder zu finden.“

Auch den Weg zurück in den festen Kader der A-Nationalmannschaft hat Alina Hartmann im Visier. Sie, die sowohl in der Jugend von Bamberg als auch auf der University of Colorado in den USA gespielt hat, war stets ein Teil der deutschen Nationalteams, von der U16 bis zur A-Mannschaft, wurde allerdings jetzt für den August nicht in den erweiterten Kader nominiert. „Aber ich bin mit dem Bundestrainer in Kontakt und ich bin mir auch sicher, dass ich nochmal eine Chance erhalten werde, um mich zu beweisen. Langfristig gesehen soll mein Ziel also schon sein, mich wenn möglich im A-Kader zu etablieren.“ Mit den starken Fireballs und dem neuen Trainerteam an der Seite sowie dem einzigartigen Publikum in Bad Aibling im Rücken dürfte das keine Utopie sein.

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