Albanischer Schleuser muss ins Gefängnis

Bundespolizei stoppt Schleusung auf Inntalautobahn

image_pdfimage_print

A93 / Kiefersfelden – Die Bundespolizei hat am Sonntag einen Albaner ins Gefängnis gebracht. Gegen ihn laufen Ermittlungen wegen des Verdachts einer Schleusung. Er wurde auf der Inntalautobahn bei Kiefersfelden festgenommen.

In der Grenzkontrollstelle auf der A93 stoppten die Bundespolizisten einen Wagen mit italienischen Kennzeichen. Der 32-jährige Fahrzeuglenker wies sich mit einem gültigen italienischen Aufenthaltstitel aus. Seinen albanischen Pass hatte er offenbar zu Hause vergessen. Der Beifahrer hatte keine Dokumente dabei. Laut eigenen Angaben stammt der 22-Jährige aus der Türkei. Zunächst behaupteten beide Männer, dass sie sich zufällig in Österreich auf einem Rastplatz getroffen hätten. Der Albaner sagte aus, dass er dem jungen Mann nur hatte helfen wollen. Später stellte sich jedoch heraus, dass es sich um eine geplante Fahrt von Italien nach München gehandelt hat, die 1.000 Euro gekostet habe.

Aufgrund der erlangten Erkenntnisse und der widersprüchlichen Aussagen führten die Bundespolizisten den mutmaßlichen Schleuser dem Haftrichter vor. Von dort aus wurde er zur Untersuchungshaft in die Traunsteiner Justizvollzugsanstalt gebracht. Dem Türken wurde die Einreise verweigert, da er nachvollziehbar kein Interesse an Schutz und Asyl in Deutschland hatte. Am Wochenende hat die Bundespolizei im südlichen Abschnitt der deutsch-österreichischen Grenze insgesamt vier Schleuser festgenommen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.