Auch Arbeitslose müssen Urlaub beantragen

Wichtige Tipps der Arbeitsagentur für Arbeit Rosenheim für die Ferienzeit

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Landkreis – Sommerzeit, Urlaubszeit: Für Arbeitslose im Altlandkreis ist dabei wichtig, sich mit der Arbeitsagentur (AA) oder dem Jobcenter (JC) abzustimmen. Bei einer Abwesenheit von mehr als sechs Wochen werde kein Arbeitslosengeld weiter bezahlt, meldet die Agentur. „Wer fern vom Wohnsitz Urlaub machen will und dabei auf die Leistungen, egal ob Arbeitslosengeld I oder Arbeitslosengeld II nicht verzichten kann, ist verpflichtet, die geplante Ortsabwesenheit persönlich oder telefonisch mit der AA oder dem JC rechtzeitig vor Reiseantritt abzuklären.“

Denn die Bestimmungen des Bundesurlaubsgesetzes gelten nicht für Arbeitslose, also besteht auch kein Rechtsanspruch auf bestimmte Urlaubstage. Dennoch brauchen Arbeitslose nicht auf einen Urlaub zu verzichten“, so die Mitteilung.

Die AA beziehungsweise das JC kann einer Urlaubsreise bis zu einer Dauer von drei Wochen pro Jahr zustimmen, wenn in dieser Zeit aller Voraussicht nach keine Vermittlung in Arbeit oder die Teilnahme an einer Weiterbildungsmaßnahme erfolgen wird.

Ist eine Reise von mehr als drei Wochen geplant, so kann auch dies im Einzelfall genehmigt werden, allerdings darf die Abwesenheit sechs Wochen nicht übersteigen. Das Arbeitslosengeld wird in diesem Fall nur für die ersten drei Wochen weitergezahlt. Wer aber plant, länger als sechs Wochen auf Reisen zu gehen, bekommt schon von Beginn an keine Zahlungen mehr und muss sich nach der Rückkehr wieder persönlich arbeitslos melden.

Den Urlaub können Arbeitslose kostenfrei unter 0800 4 5555 00 beantragen. Die Antragsstellung ist schnell und bequem auch online unter www.arbeitsagentur.de/meine-eservices möglich.

Kunden der JC müssen sich direkt an ihr zuständiges JC wenden.

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