Mobilität und Stadtentwicklung sind die Themen

Bayerischer Städtetag trifft sich heute und morgen in Rosenheim

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Rosenheim – Der Bayerische Städtetag (Foto von der Vorstandschaft) trifft sich heute und morgen, Donnerstag, in Rosenheim. Er befasst sich mit dem Thema „Mobilität und Stadtentwicklung“. Das Tagungspapier zur Vollversammlung des Bayerischen Städtetags behandelt die aktuellen Herausforderungen für die Städte, die sich aus neuen technischen Entwicklungen ergeben, wie etwa dem automatisierten Fahren, der Elektromobilität, der digitalen Vernetzung im öffentlichen Nahverkehr oder dem Car-Sharing. 

„Die Stadt Rosenheim freut sich darauf, in diesem Jahr Gastgeberin der Vollversammlung des Bayerischen Städtetags für rund 280 Städte und Gemeinden zu sein. Wir erwarten insgesamt rund 400 Gäste aus der kommunalen Familie, Ministerien, Verbänden, Bundes- und Landespolitik. Der Städtetag ist auch ein Familientreffen
der Städtefamilie. Hier ist neben aktuellen und grundsätzlichen Themen der Kommunalpolitik ein Platz für Erfahrungsaustausch und persönliche Begegnungen. Das Tagungsthema Mobilität bietet allen Städten und Gemeinden Stoff für Diskussionen – jeder Kommunalpolitiker ist mit jeweils unterschiedlichen Erfahrungen von dem Thema betroffen“, sagt Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer.

Bernd Buckenhofer, Geschäftsführer des Bayerischen Städtetags: „Städte brauchen Verkehr und leben vom Verkehr – gleichzeitig bedroht zu viel Verkehr die Urbanität und die Lebensqualität. Die Erwartungen an Mobilität ändern sich. Mobilität soll stadtverträglich und umweltfreundlich sein. Mobilität soll multimodal und digital vernetzt sein. Mobilität muss mit den Instrumenten der Stadtentwicklungsplanung und der Verkehrsplanung gesteuert werden. Das frühere Leitbild der autogerechten Stadt ist überholt. Individualverkehr und öffentlicher Nahverkehr müssen in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Radfahrer und Fußgänger brauchen Raum. Dichtere Takte im Fernverkehr und Nahverkehr der Bahn, engere Verknüpfungen mit Buslinien in Verkehrsverbünden und mit S-Bahn- etzen sorgen für steigende Attraktivität, um vom Auto auf andere Verkehrsmittel umzusteigen.“

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