„Erst selbst in den eigenen Reihen kehren!“

AfD fordert CSU auf, intern Konsequenzen nach Kooperation mit „Infogruppe Rosenheim" zu ziehen

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Bad Aibling/Rosenheim – Es sind Wahlkampfzeiten. Und so schimpfte die CSU gestern über das Rosenheimer „Bündnis gegen Rechts“, da dieses sich nach Meinung der Partei nicht entschieden genug von linken Aktivisten distanzieren würde (wir berichteten). Das wiederum ruft jetzt die AfD Rosenheim auf den Plan, die ihrerseits findet, dass die CSU selbst zu wenig Abstand zu linken Gruppen halten würde. Bundestagskandidat Andreas Winhart (Foto) aus Bad Aibling fordert deshalb in einer Presseerklärung nun die klare Distanzierung der CSU vom Bündnis „Rosenheim Nazifrei“, insbesondere der sog. „Infogruppe Rosenheim“.

In der Mitteilung heißt es: „Da vereinzelte CSU-Vertreter jetzt versuchen, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen und sich von dem linken Bündnis zu distanzieren, ist angesichts der jahrelangen Kooperation nahezu lächerlich. Wäre man konsequent, würde man das eigene paktieren mit linksradikalen Organisationen, beispielsweise AGIR, welche sich dazu bekannt haben, den Vorplatz der Geschäftsstelle der CSU verwüstet zu haben, einzustellen. Interne Konsequenzen sind hier von der CSU zu ziehen – alles andere wäre unglaubhaft. Es ist bekannt, dass zahlreiche Parteivertreter aus CSU und Jungen Union sich massiv im Bündnis engagiert haben und sogar der Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner – immerhin Kreisvorsitzender der CSU Rosenheim Land – selbst auf einer Veranstaltung des Bündnisses gesprochen hat. Die AfD fordert die CSU daher auf, erst selbst in den eigenen Reihen zu kehren und entsprechende Personen für ihr Verhalten mindestens abzumahnen, allen voran den Abgeordneten Klaus Stöttner.

„Wir sind schockiert wie eng die Kooperation der CSU mit linksextremen Gruppen war und mit welcher Dreistigkeit jetzt versucht wird, hier von Seiten der CSU den Saubermann zu spielen“, so Andreas Winhart, Bundestagskandidat der AfD. Wenn Artmann und Bormann eine Abgrenzung des „Gesicht zeigen – Rosenheimer Bündnis gegen Rechts“ fordern, dann sollten sie das mit gleicher Intensität auch parteiintern umsetzten. Für die AfD und für zahlreiche Bürger ist es unerträglich, dass bayerische Landtagsabgeordnete wie Klaus Stöttner mit den Krawallmachern von Hamburg kooperieren, mit jenen, die in Rosenheim Anti-Polizeiblockaden-Trainings durchführen und die durch Vandalismus und Schmierereien tausende Euro Schaden anrichten.

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