Auswärtssieg in Herne?

Die Aiblinger Basketballerinnen fahren mit Selbstbewusstsein zum Spiel beim Tabellenvierten

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Bad Aibling – Die sportlichen Hürden werden nicht kleiner für die Basketballerinnen der TBA Fireballs. Der nächste Gegner ist der Tabellenvierte aus Herne. Dennoch fährt das Team mit großem Selbstbewusstsein am kommenden Samstag zum Bundesligaspiel ins Ruhrgebiet. Denn auch wenn das Pokalspiel am vergangenen Sonntag zuhause gegen die Rutronik Stars Keltern verloren wurde: Die gezeigte Leistung stimmt sowohl Spielerinnen als auch den Trainer zuversichtlich.

Deshalb hat Oliver Schmid das Thema Keltern noch nicht ganz abgehakt. Denn jetzt nach ein paar Tagen Abstand sagt der Aiblinger Coach: „Wir haben ein gutes Spiel gezeigt und dem haushohen Favoriten lange Paroli geboten. Das ist kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Denn wenn wir diese Leistung wiederholen können und dazu auch noch die Treffsicherheit verbessern, dann können wir auch mal gegen die ersten Fünf gewinnen.“ Und genau dazu zählt der TC Herne. Die Damen aus Nordrhein-Westfalen stehen auf Platz vier der Damen-Basketballbundesliga und sind ein routiniertes und eingespieltes Team. Im Hinspiel waren sie den FireGirls noch eine Nummer zu groß und siegten überlegen mit 31 Punkten Abstand. Das wird den Aiblingerinnen dieses Mal nicht passieren, davon ist Schmid überzeigt. Im Gegenteil: „Wir fahren nach Herne, um zu gewinnen“, sagt er.

Die entscheidenden Faktoren dafür hat er längst ausgemacht: „Wir müssen auf jeden Fall die Herner Top Scorerin Kristi Bellock besser kontrollieren als im Hinspiel, auch die Aufbauspielerin Haiden Palmer werden wir stärker verteidigen.“ Im Training legen die FireGirls dagegen den Schwerpunkt auf den Angriff, denn so gut sie inzwischen in der Verteidigung agieren – unterm Korb zeigen die Mädels oft ungewohnte Abschlussschwäche und vor allem Nerven. „Um ein Spiel zu gewinnen, sollte man schon über 70 Punkte kommen“, sagt Schmid. „Wenn uns das nicht gelingt, dann wird’s schwer.“ Und so lautet die Devise wieder einmal: Über eine starke Verteidigung den ein oder anderen Ballgewinn schaffen und dann schnell nach vorne spielen.

Ber der Umsetzung dieser Strategie müssen die Aiblingerinnen allerdings auf Elisa Hebecker verzichten. Sie hat sich einen Knochenanbruch im Mittelfuß zugezogen und läuft derzeit an Krücken. An eine Rückkehr ins Training ist da frühestens in zwei Wochen zu denken. Bei dem überschaubaren Kader der Aiblingerinnen ein echter Verlust. Trotzdem bleibt Schmid positiv: „Ansonsten sind alle an Bord und fit.“ Beste Voraussetzungen für den nächsten Auswärtssieg – Tip-Off am Samstag ist um 18 Uhr in Herne.

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