Ein Mann – tausend Ideen

Joachim Schaupp vom Wirtschaftsverbund Rosenheim bietet Unternehmen perfekte Werbeplattformen an

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schauppLandkreis – Klappern gehört zum Handwerk. Das weiß inzwischen jeder kleine Betrieb. Übersetzt heißt das: Man kann noch so gute Arbeit abliefern, wenn das nicht bekannt ist, gibt’s irgendwann finanzielle Probleme. Was also tun? Werbung? Da ist Mundpropaganda oft zu wenig und die klassische Zeitungsannonce meist zu teuer. Aufwand und Ertrag stehen im Missverhältnis. Hier setzt der Wirtschaftsverbund Rosenheim an. Geschäftsführer Joachim Schaupp hat ein Konzept entwickelt, mit dem er heimischen Firmen im Internet Werbeplattformen bietet, die günstig sind und die ankommen.

Dabei macht er den Status Quo im Internet zu seinem Hauptargument. Denn auf fast jeder Gemeindehomepage finden die User zwar irgendwo eine Liste von Firmen, die im besten Fall alphabetisch aufgelistet sind. Und wenn man Glück hat, gibt es auch einen Link zu einer Firmen-Homepage, die meist alles andere als aktuell ist. Doch oft läuft man auf seiner Suche nach dem geeigneten Handwerker oder Händler vor Ort ins Leere. „Hier verspielen viele Betriebe eine große Chance“, sagt Schaupp. Mit seinem Konzept ist er als Wirtschaftsverbund auf immer mehr Internetseiten von Gemeinden des Landkreises vertreten – er bettet ein professionelles Branchenbuch auf deren Seite ein. Und hier sind ortsansässige Firmen ansprechend präsentiert. Mit Bild und sortiert nach Name und/oder Branche – und mit einer vernünftigen, informativen Homepage. Die erstellt IT-Spezialist Schaupp für einen minimalen Betrag selbst und optimiert sie genau für die Bedürfnisse des jeweiligen Betriebs. Hier gibt es auch 2016 noch jede Menge Nachholbedarf. „Eine Studie hat ergeben, dass nur etwa 18 Prozent aller deutscher Firmen eine professionelle digitale Präsenz haben“, sagt er.

Mit seinem digitalen Branchenbuch auf den Internetseiten dieser Orte schlägt Schaupp zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum Einen haben die Betriebe eine professionelle und ansprechende Homepage, zum Anderen unterstützt die Gemeinde dadurch ihre Firmen und Vereine durch moderne Internetdienste.

Die hören jedoch bei der bloßen Firmenvorstellung nicht auf. Der Wirtschaftsverbund bietet auch die passende Plattform für Neuigkeiten aus dem Betrieb, Stellenanzeigen, Kleinanzeigen, Immobilienmarkt und – für viele Firmen immer wichtiger – ein regionaler Onlineshop.

Schaupp: „Für die Betriebe hat die Präsenz auf der Gemeindeseite den Vorteil, dass sie automatisch viele Besucher hat, mehr als wenn nur die eigene Homepage zu finden ist. Und die Gemeinden profitieren davon, dass die Infos auf ihrer Seite stets aktuell sind, ohne dadurch mehr Kosten oder Zeiteinsatz zu haben. Denn die Aktualisierung erfolgt durch die jeweiligen Betreibe und durch uns“

Worin der findige Unternehmer allerdings den größten Nutzen für die teilnehmenden Betriebe sieht, ist die maximale regionale Verbreitung. Wenn zum Beispiel ein Malerbetrieb aus Brannenburg ein Stellenangebot veröffentlicht, ist das über den Wirtschaftsverbund auf allen entsprechenden Partner-Gemeindeseiten wie Nussdorf, Fischbachau oder Kiefersfelden vertreten. Zusätzlich natürlich auch auf der Internetseite des Wirtschaftsverbundes und auf der AIB-Stimme. Dazu sagt Schaupp: „Gerade die Vernetzung von Betrieben ist heute immens wichtig. Viele Firmeninhaber denken immer noch, dass eine bloße Internet-Präsenz ausreicht. Sie nutzen privat zwar Facebook, Twitter und Co. – doch der Vernetzungsgedanke hört bei der eigenen Homepage auf. Da ist also noch sehr viel Potenzial da, das die Unternehmer über den Wirtschaftsverbund optimal nutzen können.“

Wer noch mehr über das Konzept des Wirtschaftsverbundes erfahren möchte, klickt einfach auf

www.wirtschaftsverbund-rosenheim.de

oder sieht sich das folgende Video an:

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