Schnee, Staus und Alkohol

Der Wochenendbericht der Polizei Rosenheim

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Landkreis – Am Freitag lief der Verkehr auf den heimischen Autobahnen störungsfrei, am Samstag dagegen geriet er am Vormittag auf der A 93 in Fahrtrichtung Rosenheim, am Nachmittag auf der A 93 in Fahrtrichtung Kufstein immer wieder ins Stocken. Seit Freitag ereigneten sich im Dienstbereich der Verkehrspolizei Rosenheim drei Verkehrsunfälle mit insgesamt fünf beteiligten Fahrzeugen und einem Gesamtschaden von ca. 6.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt.

Bei zwei Unfällen, beide ereigneten sich am Samstag Nachmittag innerhalb von zehn Minuten in der Rastanlage Inntal-West, parkten Pkw- Fahrer rückwärts aus Parklücken aus und touchierten dabei andere Fahrzeuge.

Bei dem dritten Unfall am Samstag Vormittag kam ein 24-Jähriger mit seinem Honda Civic auf der A 93 in Fahrtrichtung Rosenheim aufgrund eines Fahrfehlers nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Betontrennwand. An seinem Fahrzeug entstand dabei ein Schaden von ca. 3.000 Euro, die Betontrennwand wurde nicht beschädigt.

Zwei betrunkene Autofahrer erwischt

Am Freitagabend stellte eine Zivilstreife der Verkehrspolizei Rosenheim gleich zwei Trunkenheitsfahrten fest. Gegen 19:30 Uhr kontrollierte sie im Gemeindebereich von Rosenheim einen 55-jährigen Briten. Da bei ihm Alkoholgeruch festgestellt wurde, wurde ein Alkotest durchgeführt. Dieser ergab mehr als 1,1 Promille, weshalb eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein des Mannes sichergestellt wurde.

Kurz vor Mitternacht kontrollierte die gleiche Streife dann im Gemeindebereich von Kolbermoor einen 31-jährigen Polen. Auch bei ihm war Alkoholgeruch wahrzunehmen, der Alkotest ergab mehr als 0,5 Promille. Er durfte zwar seine Fahrt erst fortsetzen als er wieder nüchtern war, seinen Führerschein jedoch vorerst behalten. Dafür muss er sich auf ein demnächst kommendes, mindestens einmonatiges Fahrverbot einstellen.

Neben zahlreichen anderen Verkehrsverstößen mussten wieder mehrere Verkehrsteilnehmer, Pkw- sowie Lkw- Fahrer, beanstandet werden, da sie ihr Fahrzeug vor Fahrtantritt nicht von Schnee und Eis befreit hatten.

Die Verkehrspolizei Rosenheim weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es zu den Pflichten des Fahrzeugführers gehört, das Fahrzeug vor Inbetriebnahme von Schnee und Eisplatten zu befreien, da durch aufwirbelnden oder herabfallenden Schnee bzw. durch sich lösende und herabfallende Eisstücke eine Verkehrsbeeinträchtigung sehr wahrscheinlich ist.

Zuwiderhandlungen stellen Verkehrsordnungswidrigkeiten dar, die mit Verwarnungen von 20 Euro (Schnee/Eis wird nicht vom Dach abgeräumt) bis zu Bußgeldern von 120 Euro (ein anderer wird durch herabfallenden Schnee/herabfallendes Eis geschädigt) geahndet werden.

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