Biathlon: Polizei zufrieden

Positive Bilanz nach dem Weltcup in Ruhpolding

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Ruhpolding – Am Sonntag endete mit dem letzten Wettkampf „Verfolgung der Frauen“ ein spannender Biathlonweltcup im tief verschneiten Ruhpolding. Über 69.000 Zuschauer besuchten die Großveranstaltung und die Polizei zieht eine positive Bilanz.

Mit der Eröffnungsveranstaltung im „Champions Park“ am vergangenen Dienstag begann der Biathlonweltcup in Ruhpolding. Bis zum Sonntag verfolgten insgesamt über 69.000 Zuschauer die Staffelwettkämpfe, Sprints und Verfolgungen der Männer und Frauen. Sicherheit und Schutz der sportbegeisterten Fans lag an oberster Stelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Unter dem Gesichtspunkt der Gewaltereignisse in den vergangenen Monaten wurde das Sicherheitskonzept angepasst und die polizeiliche Präsenz erhöht.

Polizeioberrat Rainer Wolf von der Polizeiinspektion Traunstein stand hierbei als Gesamteinsatzleiter in ständigem Kontakt mit dem Veranstalter. Bereits an den Eingängen wurden Taschenkontrollen durchgeführt und das eingezäunte Veranstaltungsgelände verstärkt bestreift. Die örtlich zuständige Polizeiinspektion Ruhpolding mit allen eingesetzten Beamten wurde durch zahlreiche Einsatzkräfte, unter anderem der Operativen Ergänzungsdienste Traunstein, sowie der Bayerischen Bereitschaftspolizei, die auch im Umfeld Verkehrsmaßnahmen durchführte, unterstützt. Die Polizeireiterstaffel des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd war im Einsatz, genauso wie Diensthundeführer, welche das Gelände vor Veranstaltungsbeginn nach gefährlichen Gegenständen absuchten. Als Streckenschutz im weitläufigen Gelände wurden Beamte der Alpinen Einsatzgruppe eingesetzt.

Gut gelaunt und auf den Sport fokussiert feuerte das Publikum ihre Mannschaften in der „Chiemgau Arena“ an und feierte im Anschluss an die Siegerehrung bei den Abendveranstaltungen im sog. „Champions Park“ in der Ortsmitte von Ruhpolding. Einigen wenigen musste, meist aufgrund übermäßigen Alkoholgenusses, durch die Polizei oder den Rettungsdienst Hilfe geleistet werden. Zahlreiche Besucher brachten ihr „gutes Sicherheitsgefühl“ gegenüber den durch leuchtende Polizeiwesten gut erkennbaren Beamten zum Ausdruck. Dabei wurden mit den Einsatzkräften nette Gespräch geführt oder „Erinnerungsselfies“ mit der Polizei  ergattert.

Einsatzleiterin der Wochenendveranstaltungen Priska Abb (Kriminalhauptkommissarin): „Der polizeiliche Einsatz anlässlich des diesjährigen internationalen Biathlonwettbewerbs in Ruhpolding verlief weitgehend störungsfrei und kann als voller Erfolg im Bereich der Sicherheitsplanung bezeichnet werden. Ein herzliches „Vergelt´s Gott“ hierbei an alle eingesetzten Kräfte, die durch ihre Motivation und ihr Engagement entscheidend zum Erfolg des Ablaufs beigetragen haben“.

Polizeipräsident Robert Kopp: „Ich freue mich sehr darüber, dass das im Vorgriff der im März beginnenden Erprobung der Neuorganisation der Polizei in Ruhpolding, erstmalig modifizierte Sicherheitskonzept mit einer gleichzeitig verstärkten Polizeipräsenz, insbesondere zur Nachtzeit, vollumfänglich aufgegangen ist. Besucher und Organisatoren konnten sich an friedlichen und ausschließlich dem Sport zugewandten, spannenden Wettkämpfen erfreuen. Bei allen Einsatzkräften der Bayerischen Polizei, den Rettungsdiensten, Feuerwehren und der Bergwacht, kurzum der gesamten „Biathlon-Sicherheitsfamilie“ darf ich mich für die Motivation und die hervorragende Unterstützung ausdrücklich bedanken“.

Foto oben: Zeit für ein Erinnerungsfoto – die Polizeieinsatzleitung mit Biathletin Laura Dahlmeier

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