Ganz starke Auswärtsleistung

Die FireGirls gewinnen in Herne mit 81:64 - wichtiger Schritt zum Klassenerhalt

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Bad Aibling – Jetzt läuft der Laden! Die Aiblinger FireGirls gewinnen ihr drittes Bundesligaspiel in Folge und festigen den achten Platz, der am Ende der Saison auf jeden Fall ein erreichtes Minimalziel bedeuten würde – den Klassenerhalt. Beeindruckend dabei, wie souverän die Basketballerinnen auswärts beim hohen Favoriten TC Herne den Sieg einfuhren. Das Ergebnis mit 81:64 war am Ende auch in dieser Höhe verdient.

Kein Wunder, dass Trainer Oliver Schmid voll des Lobes über sein Team ist: „Wir freuen uns total über diesen Sieg, vor allem weil wir unser Konzept toll umgesetzt haben und wir uns richtig gut verkauft haben.“ An diesem Samstagabend kam im Ruhrpott so einiges zusammen, was den FireGirls in die Karten spielte: Die Kurstädterinnen wurden vom TC Herne wohl ein bisschen unterschätzt, dazu erwischten die Girls, was die Trefferquote anbetrifft, einen Sahnetag. „Eine Dreier-Quote von 70 Prozent ist überragend“, sagt Schmid. Auch die Freiwürfe fanden fast alle ihren Weg in den Korb, und so gewannen die Aiblingerinnen mehr und mehr an Sicherheit, und Herne zweifelte im Gegenzug immer mehr an den eigenen Fähigkeiten.

Oliver Schmid: „Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir super gespielt, wir sind mit über 50 Punkten in die Pause gegangen. Das ist uns in dieser Saison noch selten gelungen.“ Was den Coach besonders freut: Als sich Herne im dritten Viertel wieder an die führenden Gäste herankämpfte, zeigten die FireGirls starke Moral und hielten dagegen. „Wir haben den Kopf nicht hängen lassen und das am Ende routiniert nach Hause gespielt.“

Zwar profitierten die Aiblingerinnen auch vom Wurfpech der Gastgeberinnen, „doch wir haben diese schlechten Würfe auch erzwungen“, berichtet Oliver Schmid, der nun ebenso selbstbewusst wie seine Mädels auf das Heimspiel am kommenden Samstag blickt. Dann sind die TV Saarlouis Royals zu Gast in Bad Aibling. Und obwohl die Tabellendritten aus dem Saarland ein richtiges Kaliber sind, ist den FireGirls davor nicht bange. Haben sie doch bewiesen, dass sie an einem guten Tag und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung für alle Teams der 1. Basketball-Bundesliga ein unangenehmer Gegner sein können.

 

 

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