Jobcenter dementiert Zeitungs-Bericht

„Bild" hatte behauptet, Rosenheim sei bundesweiter Spitzenreiter bei Leistungskürzung

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Rosenheim – Ein Bericht der Bildzeitung, wonach das Rosenheimer Jobcenter im vergangenen Jahr am Härtesten gegen unwillige, arbeitslose Leistungsempfänger vorgegangen wäre, entspreche nicht der Wahrheit! Geschäftsführer Armin Feuersinger sagte dem lokalen Radio-Sender Charivari heute, es gäbe belegbar deutschlandweit andere Jobcenter, die eine höhere Quote an Sanktionen für Leistungsbezieher hätten. Die Bildzeitung hatte behauptet, das Rosenheimer Jobcenter sei bei Versäumnissen der Jobsuchenden bundesweiter Spitzenreiter bei den Leistungskürzungen. Die Fakten …

Von 2370 erwerbsfähigen Leistungsbeziehern im Zuständigkeitsbereich seien im berichteten Zeitraum bis Ende September 2016 nur etwa 6,7 Prozent sanktioniert worden.

Das bedeute, 93,3 Prozent würden gut mit dem Jobcenter zusammen arbeiten und seien nicht sanktioniert worden.

Die Region habe außerdem einen sehr vielschichtigen Arbeitsmarkt und könne den Jobsuchenden viele Termine anbieten. 900 Menschen werde im Schnitt jährlich geholfen, die staatlichen Unterstützungen nicht mehr in Anspruch nehmen zu müssen, so Feuersinger weiter.

Quelle: Radio Charivari

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