„Nur jemand von außen könnte neue Akzente setzen“

Bürgermeisterwahl: Die SPD-Feldkirchen-Westerham verhält sich neutral

image_pdfimage_print

Feldkirchen-Westerham – Nachdem die ursprüngliche SPD-Kandidatin Kristin Sauter aus gesundheitlichen Gründen auf die Kandidatur zur Bürgermeisterwahl verzichten musste (wir berichteten), will die SPD Feldkirchen-Westerham (Foto) keine Empfehlung für einen der beiden übrig gebliebenen Kandidaten aussprechen. Weder der parteilose Hans Schaberl noch der amtierende Bürgermeister Bernhard Schweiger (CSU) sind für die SPD eine Alternative.

„Die Unterstützung eines der beiden Kandidaten bei der bevorstehenden Bürgermeisterwahl kommt für uns nicht in Frage“, so der einstimmige Tenor des Vorstandes des SPD-Ortsvereins auf seiner jüngsten Sitzung. „Wir sind überzeugt, dass in der momentanen Situation in der Gemeinde nur jemand von außen die Kraft und Unabhängigkeit hätte, um neue politische Akzente setzen zu können“. Insbesondere hierauf hatte der Ortsverein bei der Suche nach einer geeigneten Kandidatin seinen Fokus gelegt.
Der örtliche SPD-Vorstand sieht auch in der Herangehensweise und Lösung der anstehenden gemeindlichen Aufgaben Differenzen zu beiden Kandidaten, z.B. bei der Realisierung/Trägerschaft von bezahlbarem Wohnraum, eines ganzheitlichen Verkehrskonzeptes, vor allem aber bei der Einbindung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Ortsräte in die Entscheidungsfindung.
Die SPD Feldkirchen-Westerham wird daher keine Wahlempfehlung aussprechen. „Wir bitten aber alle Wählerinnen und Wähler neben den inhaltlichen Aussagen auch die Persönlichkeit der beiden Bewerber sowie der sie unterstützenden Gruppierungen/Personen in ihre Wahlentscheidung mit einzubeziehen.“ Pressemitteilung SPD

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren