Jazzica live in Kolbermoor

Swingtime am 9. Februar bim Bistro Grammophon

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Kolbermoor – Im seit langem musikalisch über die Region hinaus bekannten Kolbermoorer Bistro Grammophon swingt am Donnerstag, 9. Februar, ab 20 Uhr eines der musikalischen Aushängeschilder der Region Rosenheim, das Sextett Jazzica um Sänger Manfred Lenz, Pianist Jörg Müller und Trompeter Richy Prechtl – bei dem früher auch etwa Mulo Francel oder D.D. Lowka von Quadro nuevo mitwirkten.

Die Band bietet ein abwechslungsreiches Repertoire und obschon der Jazz in seiner publikumsverträglichen Form des Swing nach wie vor Jazzicas „Tagesgeschäft“ darstellt, hat die musikalische Palette der sechs Jazzicanten aber auch Wurzeln in andere Stilistiken getrieben. Bekannte wie auch manch‘ unbekannte Songs des lasziv-schwülen New Orleans der Golden Twenties aus der Ära eines Louis Armstrong oder aus Cole Porters Musicals mit der großen Ella Fitzgerald bilden das swingende Fundament. Doch sorgen auch einige Hits eines gewissen Francis Albert Sinatra, eine Handvoll Popsongs wie die der Fab Four aus Liverpool oder südamerikanische Latin-Klänge für wandelbare Kurzweil.

Diese nimmermüde Herren-Combo verwurstet zahlreiche bekannte Lieder, die auch Nicht-unbedingt-Jazzfans „schon mal irgendwo gehört“ haben. Darüber hinaus aber auch seltene Melodeien, bei denen sich Publikum zu Recht fragt, warum sie ihm solange vorenthalten wurden!

Über Manfred Lenz, Bandgründer und Chef der Musikinitiative Rosenheim, schrieb das Feuilleton: „Er begeisterte abwechselnd mit melancholischem Blues-Feeling und dann wieder mit röhrender Rockstimme und bestach durch seine emotional-expressive Art zu singen.“
Tastateur Jörg Müller wiederum ist der harmoniesichere Mittelpunkt vieler kleiner und großen Besetzungen von Latin bis Gospel und Richard Prechtl seit langen Jahren der Jazztrompeter der Region.
Neben den Genannten ist mit Saxofonen und Querflöte auch der Münchener Berufsmusiker Roland John dabei und sorgen der erfahrene Bassist Christof Weinzierl am Baß sowie der Wasserburger Musikschulleiter Jochen Enthammer auf den Fellen für rhythmisches Fundament.

Jazzica war etwa häufiger Gast beim Regensburger „Jazz-Weekend“ oder umspielte Empfänge mit Staatsministern, doch bescheiden wie sie sind, „wollen sie ja nur spielen“ …
Im übrigen ist die Band heuer in etwa 28(!) Jahre alt, doch so genau weiß das wohl keiner der teils vergrauten Herren Musiker mehr …

„Zart hingetupfte Balladen und erdige blue notes sind eine Referenz an die Classics des Jazz“, urteilte die Süddeutsche und eine Festivalkritik schrieb: „Die lassen sich nicht festnageln auf irgendeine langweilige Jazz-Schiene, die singen und spielen, was ihnen Spaß macht – und damit auch den Zuhörern.“ www.jazzica.org

Ach ja, man bittet das geschätzte Publikum um frühzeitige Reservierung

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