Hinkend ins Heimspiel

Kreuzbandriss von Angela Pace überschattet Spiel der FireGirls gegen Marburg am Sonntag

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Bad Aibling – Die Niederlage gegen Wasserburg am vergangenen Sonntag war bitter, aber zu verkraften. Denn gegen das deutsche Top-Team im Damenbasketball haben sich die FireGirls ohnehin nur Außenseiterchancen ausgerechnet. Was allerdings noch viel bitterer ist: Angela Pace (Foto), Neuzugang und Aktivposten im Team, zog sich in Wasserburg einen Kreuzbandriss zu. Saisonaus! Das macht die Aufgabe der Aiblinger Basketball-Damen am nächsten Sonntag zuhause gegen Marburg (Spielbeginn: 16 Uhr) nicht einfacher.

Für Trainer OIiver Schmid war die Nachricht von Angelas Verletzung eine echte Hiobsbotschaft. „Gerade jetzt, wo sie im Team so richtig angekommen ist und sie uns so gut helfen konnte“, sagt er. Damit der Kader der TBA FireGirls nicht zu dünn wird, hat er nun sogar Co-Trainerin Julijana Kancevic (Foto r.) als Spielerin nachnominiert. „Wenn ich sie im Training so beobachtete, dann hat sie’s schon noch drauf. Klar hat sie ein paar Fitness-Defizite, aber um einige Spielerinnen für eine gewisse Zeit zu entlasten, reicht es auf jeden Fall. Sie weiß schon noch, wo der Korb hängt“, berichtet der Coach mit einem Lächeln.

Dass die Gastgeberinnen am kommenden Sonntag gegen Marburg alle Kräfte mobilisieren müssen, ist jedem im Team klar. Schmid: „Vor Marburg habe ich den größten Respekt. Sie schaffen es, sich auf jeden Gegner optimal einzustellen. Von denen dürfen wir keine außer Acht lassen.“

Besonders im Blickfeld der Aiblingerinnen sind Tonisha Baker, Svenja Greunke und Katie Yohn. Allesamt brandgefährliche Spielerinnen, die den FireGirls in den vorangegangenen Begegnungen schon sehr weh getan haben. Doch nicht nur die Spielerinnen alleine bereiten Schmid und seinen Mädels Kopfzerbrechen. Auch vor Marburg-Trainer Patrick Unger zieht Oliver Schmid den Hut: „Der macht einen prima Job und ist immer wieder für Überraschungspakete gut. Ein echter Taktik-Fuchs und nur schwer berechenbar.“

Sollten die FireGirls am Sonntag also besser das Wetter genießen und in die Berge fahren anstatt sich von Marburg vermöbeln zu lassen? Schmid schüttelt den Kopf: „Nein, nein. Wir haben die schon drauf. Wenn unsere Würfe fallen ujnd wenn die Verteidigung steht, dann haben wir durchaus eine Chance. Unser Training kann jetzt endlich wieder normal laufen, außer Angela und Elisa sind die Spielerinnen fit, und wir wollen an das Spiel gegen Saarlouis anknüpfen.“ Auch da waren die FireGirls die Underdogs – und gingen am Ende als Sieger vom Platz.

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Ein Gedanke zu „Hinkend ins Heimspiel

  1. Ich freue mich riesiiiiggg die Julijana wider spielen zu sehen ?Ich wusste schon das so viel Temperament nicht zulang auf die Trenner Bank aushalten kann .?

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