Zahl der anerkannten Flüchtlinge steigt

Landratsamt notiert jetzt 2.825 Menschen - davon 799 anerkannte Asylanten

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Landkreis – Die Zahl der Flüchtlinge im Landkreis Rosenheim ist in den vergangenen zwei Monaten um 66 auf 2.825 angestiegen. Im Detail macht sich die zunehmende Zahl der abgeschlossenen Asylverfahren bemerkbar. So sank die Zahl der Asylbewerber um die sich das Landratsamt Rosenheim kümmert von 2.119 auf 2.026, ein Rückgang um 93.

In Unterschied dazu stieg die Zahl der anerkannten Flüchtlinge von 640 Anfang Dezember um 159 auf jetzt 799 an. Für sie ist das Jobcenter zuständig. Hinzu kommen noch 65 Plätze für Kontingentflüchtlinge in den Gemeinden Bernau und Rott. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl beträgt der Anteil der Flüchtlinge 1,1 Prozent. Das Kreisjugendamt sorgt zudem für 131 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Die Anzahl der Unterkünfte ist mit 206 unverändert geblieben.

 

Die Flüchtlinge verteilen sich, ohne unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, wie folgt auf die Gemeinde im Landkreis Rosenheim:

 

Albaching 19
Amerang 81
Aschau 96
Bad Aibling 191
Bad Endorf 65
Bad Feilnbach 33
Bernau 35 + 60 (Kontingentflüchtlinge)
Brannenburg 67
Breitbrunn 10
Bruckmühl 132
Edling 55
Eggstätt 56
Eiselfing 29
Feldkirchen-Westerham 19
Flintsbach 41
Frasdorf 57
Griesstätt 43
Großkarolinenfeld 116
Halfing 100
Höslwang 60
Kiefersfelden 108
Kolbermoor 97
Neubeuern 38
Nußdorf 9
Oberaudorf 49
Pfaffing 91
Prien 73
Prutting 20
Ramerberg 19
Raubling 136
Riedering 62
Rimsting 27
Rohrdorf 93
Rott 52 + 5 (Kontingentflüchtlinge)
Samerberg 71
Schechen 47
Schonstett 22
Söchtenau 13
Soyen 46
Stephanskirchen 152
Tuntenhausen 28
Vogtareuth 22
Wasserburg 180

 

Hauptherkunftsländer der Flüchtlinge im Landkreis Rosenheim sind Afghanistan, Syrien, Nigeria, Pakistan, Eritrea, Irak, Senegal, Somalia, Mali und Iran.

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