Unfall an Aiblinger Bahnübergang

Schranken senken sich - Autofahrerin bleibt auf den Gleisen stecken und bekommt Panik

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Bad Aibling – Am Montagmorgen ereignete sich gegen 7:50 Uhr ein Verkehrsunfall auf dem Bahnübergang in der Westendstraße in Bad Aibling. Eine 53 Jährige Rosenheimerin fuhr mit ihrem Pkw von Willing in Richtung Wilhelm-Leibl-Realschule. Aufgrund starken Verkehrsaufkommens musste die Rosenheimerin warten. Dazu blieb sie jedoch mittig auf dem Bahnübergang stehen.

Während die Unfallverursacherin auf dem Bahnübergang wartete, senkten sich die Bahnschranken, sodass die Fahrerin auf den Gleisen festsaß. Aus Panik verließ sie ihr Fahrzeug und dieses rollte rückwärts gegen eine der Bahnschranken. Dabei wurde die Bahnschranke gegen ein weiteres, ordnungsgemäß wartendes Fahrzeug gedrückt. Zum Glück wurde der Bahnverkehr sofort eingestellt und keiner der Unfallbeteiligten verletzte sich. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 4.500 Euro.

Der Verkehr musste zeitweise durch die Polizei geregelt werden.

Hinweis der Polizei:
Aufgrund dieses Vorfalles weist die Polizei darauf hin, dass vor dem Andreaskreuz zu warten ist, wenn der Bahnübergang wegen des Straßenverkehrs nicht zügig und ohne Aufenthalt überquert werden kann.

Ebenso kommt es im täglichen Straßenverkehr immer wieder zu erheblichen Behinderungen, weil der Verkehr trotz Vorfahrt oder grünem Lichtzeichen nicht in die Kreuzung oder Einmündung einfahren dürfte, wenn auf ihr gewartet werden müsste. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, nicht auf ihren Vorrang zu pochen, sondern Rücksicht auf andere zu nehmen, um ihnen schwierige Verkehrsvorgänge zu erleichtern, damit wir alle sicher ankommen.

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