Von der Grenze direkt ins Gericht

Bundespolizei verhaftet pakistanischen Urkundenfälscher auf der Inntalautobahn

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Kiefersfelden/Rosenheim – Die Bundespolizei hat am Dienstag  auf der Inntalautobahn einen Pakistaner verhaftet. Er hatte versucht, die Beamten mit einer Fälschung zu täuschen. Noch am selben Tag wurde der Festgenommene im beschleunigten Verfahren zu einer Geldstrafe verurteilt.

In den Nachtstunden stoppten Bundespolizisten in der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden einen in Österreich zugelassenen Pkw. Der Fahrer wies sich mit seinem pakistanischen Reisepass, einer österreichischen Asylkarte und einem Führerschein aus. Schnell erkannten die Beamten, dass der Pass nicht mehr gültig ist. Zudem ergab eine kriminaltechnische Untersuchung, dass es sich bei dem Führerschein um eine Fälschung handelt.

Aufgrund der klaren Beweislage beantragte die zuständige Staatsanwaltschaft beim Rosenheimer Amtsgericht, ein beschleunigtes Verfahren durchzuführen. Dem wurde stattgegeben und der 36-jährige Pakistaner wurde wegen Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 4.800 Euro verurteilt. Da er die geforderte Summe nicht aufbringen konnte, brachten die Bundespolizisten ihn ins Gefängnis nach Augsburg.

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