Vom Mittelalter bis zum Elektro-Zeitalter

Konzert-Tipps aus München für die kommenden Tage und Wochen

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München – So langsam klopft die Live-Szene der bayrischen Hauptstadt ihren Winterschlaf aus den Kleidern, die Konzert-Dichte in den kommenden Wochen wird größer. Mit Sicherheit ist hier mal wieder der eine oder andere Geheimtipp dabei. Wir zeigen die Termine, bei denen Musikfans, die nicht unbedingt auf radiotauglichen Sound stehen, auf ihre Kosten kommen. Von Sonata Arctica bis Corvus Corax (Foto).

Sonata Arctica
Wieder mal metallische Finnen auf Tour. Und Sonata Arctica verstehen sich auf energiegeladenen Power Metal, der durchaus symphonische Elemente drin hat. Dazu kommt: Die Jungs verstehen ihr Handwerk und die Solo-Duelle zwischen Gitarre und Keyboards sind eine Klasse für sich …
Donnerstag, 23.2. – Backstage-Werk, 20 Uhr

Anthrax
Frühre waren die mal neu. Heute heißt es: „Was – die gibt’s noch?!“. Ja. Und wie! Die Thrash-Metal-Könige aus den USA lassens immer noch scheppern wie anno 1981 als sie als erste Genreband die amerikanische Ostküste aufmischten. Ein neues Album haben sie übrigens auch im Gepäck: „For All Kings“ zeigt noch immer, wo der Hammer hängt.
Samstag, 25.2., Backstage-Werk, 20 Uhr

Helmet
Achtung, jetzt wird’s laut! Die Band um Frontmann Page Hamilton gehörte in den frühen 90ern zu den Pionieren des Crossover. Bis heute sind sie ihrem Sound treu geblieben. Und das bedeutet: Schräge, schroffe Riffs, so viel Melodien wie nötig und so viel Aggression wie möglich.
Freitag, 3.3., Technikum, 20 Uhr

Fenech-Soler
Noch immer ist Electro-Pop nicht tot. Diese engliusche Combo um Ross und Ben Duffy beweist es. Fenech-Soler präsentieren ihr neues Album „Zilla“ – und das klingt sehr nach Disco und Soul-Harmony-Gruppen. Jetzt kommen die Pop-Exzentriker auch live …
Dienstag, 7.3., Milla, 20 Uhr

Downfall Of Gaia
Diese Band ist eine haarige Sache. Alle tragen Gesichtspullis, zudem machen die deutsch-amerikanischen Musiker einen Sound, der zartbesaiteten Seelen schon mal die Haare zu Berge stehen lässt. Ein prügelharter Mix aus Doom Metal,Sludge und Post Meta.
Montag, 13.3. Feierwerk, 20 Uhr

Amy MacDonald
Diese Schottin ist ein echtes Phänomen: Ihr schnörkellos-ehrlicher und ziemlich offen von Travis und Konsorten beeinflusster Folk-Rock ist an sich glasklar dem Indie-Lager zuzurechnen, funktioniert aber vor allem bei der Teenie-Generation 2.0! Ein unerwarteter Crossover-Effekt, den sich Amy selbst wohl am wenigsten erklären kann und der sie bislang auch erfrischend unbeeindruckt gelassen hat.
Mittwoch, 15.3. Tonhalle, 20 Uhr

Corvus Corax
Wer nicht bis zum Kaltenberger Ritterturnier warten will, wo diese Spielleut‘ quasi die Hauskapelle sind, kann sich schon mal in der Muffathalle in Stimmung bringen. Dabei gibt es neuen Stoff zu hören: „Ars Mystica“ heißt das aktuelle Album der Minne-Rocker ,das wieder ins Goldene Zeitalter der nordischen Mythologie entführt.
Sonntag, 19.3., Ampere im Muffatwerk, 20 Uhr

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