Die Weichen auf Wachstum gestellt

Landrat Berthaler und Bürgermeister Richter besuchten Fritzmeier Composite in Bruckmühl

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Bruckmühl – In den Elektroautos von BMW und in Fahrzeugen von Rolls Royce fährt ein Stück aus Bruckmühl mit. Und auch in den Lkw von Daimler, MAN, Volvo oder Scania sind Bauteile von Fritzmeier Composite verbaut. Landrat Wolfgang Berthaler und Bürgermeister Richard Richter besuchten das Familienunternehmen am Standort Bruckmühl-Hinrichssegen.

Georg Fritzmeier, der zusammen mit seinem Vater Rupert Inhaber ist, sowie die Geschäftsführer Alois Vogl und Kurt Fraunhofer stellten ein Unternehmen vor, bei dem sämtliche Weichen auf Wachstum stehen. Die Produktionsfläche wurde auf mittlerweile 45.000 Quadratmeter erweitert. Fritzmeier investierte in den vergangenen Jahren rund 13 Millionen Euro in Gebäude und weitere 20 Millionen Euro in Produktionsanlagen. Im Geschäftsjahr 2015/2016 kletterte der Umsatz  auf knapp 150 Millionen Euro.

Die Zahl der Mitarbeiter stieg auf knapp 570 an, allein 450 davon sind am Hauptstandort in Bruckmühl-Hinrichssegen beschäftigt. Die übrigen sind an den Standorten von Fritzmeier Composite in Weyarn, Wörth am Rhein und Hohenossig in Sachsen beschäftigt. Der Bedarf an qualifiziertem Personal ist groß, deshalb bildet das Unternehmen bis zu 25 junge Frauen und Männer in technischen und kaufmännischen Berufen aus. Die Geschäftsleitung beabsichtigt weiter einzustellen, allerdings gestaltet sich die Suche nach Fachkräften zunehmend schwierig.

Fritzmeier Composite stellt in verschiedenen technologisch aufwändigen Verfahren eine Vielzahl von Exterieur-, Interieur- und Strukturbauteilen wie Spoiler, Windleitsysteme, Seitenverkleidungen, Heckdeckel, Dachmodule und Dachablagen für Lkw, Pkw, Stadtbusse und Traktoren her. Zu den Kunden gehören unter anderem die Nutzfahrzeughersteller Daimler Trucks, MAN, Volvo, Scania, AgcoFendt und Class sowie die Automobilhersteller BMW und Rolls Royce.

Landrat Wolfgang Berthaler zeigte sich beeindruckt von dem gut geführten Familienunternehmen. „Daran wird sich auch nichts ändern. Wir wollen selbständig und unabhängig bleiben“, sagte Inhaber Georg Fritzmeier. 1926 war Fritzmeier als Sattlereibetrieb gegründet worden. Neben dem Bruckmühler Bürgermeister Richard Richter begleiteten den Landrat noch die Abteilungsleiterin im Landratsamt Inga Thiemicke sowie die Wirtschaftsförderer Richard Weißenbacher aus dem Landratsamt und Markus Zehetmaier von der Gemeinde Bruckmühl.

Zur Fritzmeier-Gruppe gehört aber nicht nur Fritzmeier-Composite mit den Komplett-Baugruppen aus Kunststoff , sondern auch die eigenständig agierenden Unternehmensbereiche Cabs (Kabinen und Metall-Systemteile für Fahrzeuge), Technologie (Vorrichtungen, Werkzeuge, Sondermaschinen) sowie Umwelt mit den Systemen für Bodenanalyse, Dünge-Management, Wasseraufbereitung und Dekontaminierung. In Europa werden an insgesamt zehn Standorten fast 3.000 Mitarbeiter beschäftigt. Zudem wird ein Joint Venture in Indien betrieben.

 

Foto: Geschäftsführer Kurt Fraunhofer, Inhaber Georg Fritzmeier und Landrat Wolfgang Berthaler (v.l.)

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