Der zweite Platz als Maximalziel

TBA Fireballs kämpfen in Zwickau um den Verbleib in den Top 3

image_pdfimage_print

Bad Aibling – Über den Rest der Saison macht sich in den Reihen der TBA Fireballs niemand mehr Illusionen: „Wir haben mit dem Aufstieg wohl nichts mehr zu tun“, sagt Headcoach Luca Burci. Dennoch fahren er und seine Männer hoch motiviert am Samstag zum Auswärtsspiel bei GGZ Basket Zwickau. Wenn die Partie um 17 Uhr in der Sporthalle Mosel angepfiffen wird, gilt die ganze Konzentration dem aktuellen Saisonziel: Auf jeden Fall unter den ersten Drei bleiben und im Optimalfall sogar noch Platz Zwei schaffen.

Das allerdings setzt Ausrutscher der starken Konkurrenz aus Treuchtlingen ebenso voraus wie eine astreine Siegesserie der Aiblinger bis zum letzten Spieltag. Wie hart das Spiel in Zwickau werden wird, ist den Fireballs klar. Denn noch zu gut ist allen Beteiligten das Hinspiel in der Aiblinger Sporthalle in Erinnerung. Damals wehrte sich der Tabellenelfte aus Ostdeutschland mit aller Kraft, und die Fireballs konnten eine bereits verloren geglaubte Partie nur durch einen sensationellen Drei-Punkte-Wurf von Simon Bradaric in der drittletzten Spielsekunde gewinnen.

So spannend soll es an diesem Wochenende nicht mehr werden. Deshalb hat Luca Burci mit den Jungs in den vergangenen Tagen intensiv an einigen Stellschrauben gedreht. „Wir wollen die Rebounds mehr kontrollieren und hier unsere stärkeren Spieler mehr mit einbeziehen“, sagt der Trainer. Und immer wieder appelliert er an den Schlüssel eines fast jeden Sieges: „Wir brauchen eine starke Defense!“ Die Tabellensituation ist für ihn vor der Begegnung ohnehin uninteressant. Denn: „In dieser Liga kann im Moment jeder jeden schlagen.“

Die Enttäuschung über die in den vergangenen Wochen verspielte Aufstiegschance sitzt nicht allzu tief in ihm. „Das war ohnehin nicht geplant, dass wir schon in dieser Saison aufsteigen werden“, sagt er und gibt allerdings zu: „An Weihnachten war der Aufstiegsplatz zum Greifen nah. Da kommt man schon mal ins Träumen. Doch gerade für die jüngeren Spieler ist es auf jeden Fall besser, wenn sie noch ein Jahr Regionalliga spielen. Hier können sie sich noch mit etwas mehr Ruhe entwickeln.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.