Volle Halle gegen Halle?

Die Aiblinger FireGirls haben am Samstag ihr letztes Heimspiel in der Hauptrunde der Bundesliga

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Bad Aibling – Man mag es kaum glauben: Am kommenden Samstag bestreiten die FireGirls schon ihr letztes Heimspiel in der Hauptrunde der Basketball-Bundesliga. Was wiederum bedeutet: Wenn um 19 Uhr das Spiel gegen Halle losgeht, wird die Sporthalle im Sportpark mit Sicherheit randvoll sein. Denn wer will sich die fantastischen Girls am Saisonfinale in ihrem Wohnzimmer schon entgehen lassen? Zumal derzeit am Ende meistens ein Sieg für Bad Aibling rausspringt.

Der ist auch dieses Mal fest in den Köpfen von Trainer und Team. Denn: „Mit Halle haben wir noch eine Rechnung offen“, sagt Coach Oliver Schmid. Er erinnert sich nur äußerst ungern an das Hinspiel in Halle, das seine Mädels nicht nur verloren haben, sondern bei dem sich Lindsay Sherbert auch noch verletzt hat. Damals im Herbst schien alles gegen die Basketballerinnen aus Bad Aibling zu laufen.

Inzwischen sieht es anders aus. Der SV Halle Lions steht mit 14 Punkten auf dem achten Tabellenplatz, die Aiblingerinnen sind mit 20 Punkten auf Rang sechs. Doch auf einen schwächelnden Gegner werden die Gastgeberinnen auf keinen Fall treffen. „Halle ist ein sehr starkes Team“, sagt Schmid warnend. „Die konnten kürzlich gegen Wasserburg ganz lange mithalten und die Partie fast bis zum Schluss offen halten. Außerdem haben sie uns beim Hinspiel in der Zone richtig weh getan.“

Dazu kommt: Die Mannschaft aus Sachsen kämpft immer noch um jeden Punkt, um am Ende in die Playoffs reinzurutschen – die Zuschauer und die Aiblingerinnen erwartet also ein heißer Tanz. Den muss Schmid mit seinem Team auch am Samstag in Minimalbesetzung leisten. Ihm stehen derzeit nur sieben Spielerinnen zur Verfügung, und obwohl Elisa Hebecker (Foto) nach ihrer Verletzung wieder im Kader ist, kann sie den FireGirls nur bedingt helfen. Schmid: „Sie ist ist nicht voll einsatzfähig, ihre Verletzung ist noch nicht voll ausgeheilt. Wenn, dann wird sie uns nur kurze Zeit zur Verfügung stehen.“  Eine „Hebeckerfreie Zone“ wird das Spiel am Samstag trotzdem nicht. Spielt doch auf der Gegenseite Laura Hebecker, die Schwester von Elisa.

Obwohl der Trainer derzeit nicht aus dem Vollen schöpfen kann, ist Oliver Schmid zuversichtlich, dass die Punkte in Bad Aibling bleiben. „Wir haben das Training in den letzten Tagen etwas weniger intensiv gestaltet, dass die Spielerinnen über die volle Distanz gehen können“, sagt er. „Wir hoffen auf eine volle Halle und werden im letzten Heimspiel noch einmal richtig Gas geben!“

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Ein Gedanke zu „Volle Halle gegen Halle?

  1. Christine Röder

    Halle liegt definitiv nicht in Sachsen… Ja, Sachsen und Sachsen-Anhalt ist nicht das Gleiche 😉

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