Lange Schlangen bei „Aladdin“

Leserin der AIB-Stimme enttäuscht von der Organisation beim Kindermusical in Bad Aibling

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Bad Aibling – Das Kurhaus war ausverkauft, das Interesse am Kindermusical „Aladdin“ riesengroß. Die Veranstaltung, die am vergangenen Samstag so viele Menschen anlockte, brachte den Anwesenden allerdings nicht nur die pure Freude. Das geht aus einem Brief einer Besucherin hervor, der unsere Redaktion gestern am Abend erreichte. Bei aller Anerkennung für die gebotenen Leistungen war sie über die Organisation vor Ort, unnötiges Warten und die Sitzplatzvergabe enttäuscht. Hier der Brief in seiner Originalfassung:

Schade…

fanden wir es, dass bei dem Kindermusical „Aladdin“ die Zeit bis zum Beginn der Vorstellung um 15 Uhr, für die Familien in „Stress“ ausarten muss.

Beim Anblick der vermeidbaren Warteschlangen sollte, von Seiten des Veranstalters, meiner Meinung nach, einmal überlegt werden, ob nicht, zumindest ein gewisses Kontingent, an reservierten Sitzplätzen verkauft werden kann. Rein organisatorisch sollte dies, da sowohl die Reihen als auch die Stühle bereits nummeriert sind, kein Problem sein.

Einen reservierten Sitzplatz bekomme ich im Kino, bei Konzerten und sogar im Zirkus. Die Auskunft des Personals, dass dies auf Grund der Kinder nicht möglich ist halte ich für ein Gerücht, da man ja auch für die Kinder Karten kaufen muss und auch Sitzplätze, von den Eltern, freigehalten werden, falls die Kids nicht vor der Bühne auf dem Boden sitzen möchten.

Mit reservierten Sitzplätzen hätte es diese Schlangen nicht gegeben und für eine Gruppe ab 6 Leuten ist es dann auch einfacher zusammenhängende Sitzplätze zu bekommen.

Jeder, der schon einmal mit Kindern auf einer Veranstaltung war, weiß, dass Ihnen die Zeit bis zum Beginn der Vorstellung sowieso schon ewig vorkommt. Wenn ich jedoch schon eine halbe Stunde vor Einlass da sein muss, dann hier somit 30 Minuten warte, und nochmal 30 Minuten in einem aufgeheizten Kursaal sitze, ist es für mich als Erwachsener schon eine Ewigkeit. Dazu kommen jetzt zu Recht nörgelnde, unruhige Kinder, die natürlich nicht verstehen können, warum die Eltern schon zu Hause zur Eile antreiben, wenn man dann nur warten muss.

Mit reservierten Karten profitieren alle. Die Familien, die gern schon „in Ruhe“ ankommen möchten und früher da sein wollen, kommen pünktlich zum Einlass und die Familien, die die Wartezeit gerne abkürzen möchten, kommen 15 Minuten vor Beginn und haben trotzdem Ihre Plätze. Wer früher die Karten kauft hat, wie überall anders auch, die Ganze Auswahl an Plätzen. Die Stücke sind, auf Grund der netten, spritzigen Art der Darsteller, immer ein Publikumsmagnet und die Mundpropaganda tut hier ihr übriges. Text und Fotos: Nadine Laböck

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