Showdown in Schwaben

Die FireGirls reisen am Samstag zum letzten Spiel der Hauptrunde nach Nördlingen

image_pdfimage_print

Bad Aibling – Auf geht’s zum Finale nach Nördlingen: Die Aiblinger FireGirls fahren am Samstag nach Schwaben und bestreiten dort um 19 Uhr gegen die TH Wohnbau Angels das letzte Spiel in der Hauptrunde. Und das tun sie mit einem mehr als guten Gefühl. Bedeutete das Spiel gegen Nördlingen in der Hinrunde doch die Wende für die Basketballerinnen aus der Kurstadt.

„Vor diesem Spiel hatten wir unseren Tiefpunkt“, gesteht Trainer Oliver Schmid. „Wir haben in Halle schlecht gespielt, verloren – und zudem hat sich auch noch Lindsay Sherbert verletzt.“ Der damals unerwartete Heimsieg gegen die TH Wohnbau Angels Nördlingen läutete dann kurz vor dem Jahreswechsel die Wende ein. Seitdem verloren die FireGirls nur noch gegen die beiden Tabellenführer aus Wasserburg und Keltern.

Keine Frage, dass das Team von der Mangfall auch im letzten Saisonspiel die Punkte mitnehmen will. Bei einem Sieg und der gleichzeitigen Niederlage von Herne gegen Keltern würden die FireGirls dann sogar auf den fünften Platz vorrücken. Damit wären die Jahresziele „Klassenerhalt“ und „im Optimalfall Playoffs“ übertroffen.

Trotzdem wollen es die Aiblingerinnen nicht schleifen lassen. Vor allem, weil viele heimischen Fans die Gruppenriese mit dem Bus zum Auswärtsspiel antreten werden, um ihr Team in der Ferne noch einmal richtig anzufeuern. Doch Oliver Schmid hat seine Mädels schon gut auf den Gegner eingestellt. „Die haben drei ganz wichtige Spielerinnen, die wir in den Griff bekommen müssen“, sagt er. „Die kleine und wendige Jennifer Schlott wird eine Aufgabe für Lena Bradaric, auch Aleksandra Racic und Kimberly Pierre-Louis müssen wir stoppen.“ Für Letztgenannte hat Schmid eigentlich Christina Schnorr als Bewacherin vorgesehen, doch deren Einsatz bist fraglich. „Schnorri hat sich im letzten Spiel am Ellenbogen verletzt, und wir müssen sehen, ob sie denn am Samstag spielen kann“, sagt er. Auf jeden Fall wird dagegen Elisa Hebecker wieder ins Team rücken. Allerdings gibt es auch hier Einschränkungen – sie ist noch nicht voll belastbar und wird nur Schritt für Schritt wieder an die Mannschaft herangeführt.

Trotz allen Handicaps sind die Aiblingerinnen zuversichtlich, dass sie am Ende die Punkte mit nach Hause nehmen. Doch vorab gibt es noch ein Lob an die Nördlingerinnen. Schmid: „Die haben eine starke Rückrunde gespielt, gegen große Gegner lange mitgehalten, außerdem haben sie sehr gute Jugendspielerinnen. Eine von Patrick Bär gut gecoachte Mannschaft.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.