München bebt!

Den Rockfans des Landes steht ein harter Frühling bevor - mit Children Of Bodom, Arch Enemy und Co.

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München – Freunde der harten Klänge dürfen sich auf mehrere steife Gitarrenbrisen im Frühjahr freuen. Nicht nur dass die Metal-Ikonen von Metallica es im April in der Olympiahalle rumpeln lassen und dass die reformierten Stadion-Rocker Guns’n’Roses im Juni durch das Olympiastadion fegen, in den nächsten Wochen wird es generell rockig auf den Live-Bühnen der Landeshauptstadt. So ist am kommenden Dienstag die finnische Metal-Sensation Children Of Bodom (Foto) in der Theaterfabrik Pflichtprogramm für jeden echten Headbanger, dann kommen noch Genre-Größen wie In Flames, Danko Jones oder Arch Enemy in die Stadt – Vollbedienung für alle Rockfans aus Stadt und Land also. Hier ein Überblick über die interessantesten Konzerte …

 

Children Of Bodom
Irgendwo in Finnland muss eine unterirdische Fabrik geben, in der eine außergewöhnliche Metalband nach der anderen produziert und auf die Allgemeinheit losgelassen wird. Ob Nightwish, Sonata Arctica, Ensiferum, Apocalyptica oder eben auch Children Of Bodom: Alle dieser Kapellen sind aus der Szene nicht mehr wegzudenken. Das honorieren auch die Fans in Finnland: So konnte Children Of Bodom mit ihrer Single „Hate Me“ dort tatsächlich den ersten Platz in den Charts erobern. Bei uns (noch) undenkbar. Trotzdem gibt es auch in Deutschland genügend Headbanger, die sich auf die wilden Finnen freuen. Und so ist das Konzert von Children Of Bodom am kommenden Dienstag ein echtes Highlight in diesem Jahr, in dem sehr viele harte Bands ducrh Deutschland touren. Im Mittelpunkt des Programms stehen die Songs des Albums „I Worship Chaos“, doch wird wohl auch ein Ohrenkitzler wie „Hate Me“ nicht fehlenb. Wer verzichtet schon auf seinen Nummer-Eins-Hit?
Dienstag, 21. März, Theaterfabrik, 20 Uhr

 

 

Axxis
Axxis ist längst Kult in der Metalszene Deutschlands. Diese Ruhrpott-Band hat eine grundsolide musikalische Basis. Fest verwurzelt im traditionellen Heavy Rock der siebziger und achtziger Jahre, haben sie im Laufe der Jahre ihren eigenen Stil gefunden, der sich an immens eingängigen Melodien a la „Living In A World“ festmachen läßt. Nach wie vor gilt die Hymne des Debüts als Highlight eines jeden Gigs und als Paradebeispiel für den typischen Axxis-Song. Bernhard Weiss‘ markanter Gesangsstil ist darüber hinaus eine weitere absolut markenzeichentaugliche Charakteristik, die Axxis unverkennbar macht. Bei ihrem Auftritt im Backstage hat die Band ihr neue Album „Retrolution“ im Gepäck.
Donnerstag, 23. März, Backstage-Halle, 20 Uhr

 

Danko Jones
Mit ihrem aktuellen „Wild Cat“-Album ziehen Danko Jones eine Zwischenbilanz – die elf Songs repräsentieren die musikalische Geschichte der Band nach 20 wilden Jahren. Die standen hörbar unter dem Motto „hart aber herzlich“ oder laut und dreckig“ – vor allem live …
Sonntag, 26. März, Backstage, 20 Uhr

 

In Flames
Die Schweden gelten als eine der bedeutendsten europäischen Metal-Bands – und sie haben weit über 20 Jahre an dieser Reputation gearbeitet. Das neue Album heißt „Battles“ und hat den Melodic Death Metal wieder mal einen ganzen Schritt weiter gebracht …
Als der schwedische Death Metal Mitte der 90er-Jahre in kreativer Hinsicht festzustecken schien, spannten sich In Flames vor den festgefahrenen Karren – und erleichterten das extreme Musik-Genre um einige Tonnen Ballast: Auf „The Jester Race“ von 1996 brillierten die Göteborger mit leichten, eingängigen Melodien, die den Schweden-Death aus seiner notorisch düsteren Grundstimmung hoben …
Sonntag, 26. Mätz, Freiheizhalle, 20 Uhr

 

Gojira
Knallharte Riffs mit Hirn. Denn die französischen Death-Metaller knüppeln nicht ohne Sinn und Verstand auf ihre Instrumente ein. Nein, die Truppe von der Westküste würzt ihr musikalisches Kraftfutter mit spannenden Rhythmuswechseln, ungewöhnlichen Songstrukturen und der richtigen Balance aus Melodie und Härte. Fans werden ohnehin zum Konzert pilgern, aufgeschlossene Musikfans sollten den Jungs eine Chance geben.
Donnerstag, 30. März, Theaterfabrik, 20 Uhr

 

 

Imminence
Post-Hardcore aus Schweden und um einiges wagemutiger als die meisten. „This Is Goodbye“ ist der Titel des neuen Albums, das sich durch so ziemlich jeden Acker des Alternative-Metal pflügt und dabei bedingungslos emotional abgeht. Brutal und auch gut …
Donnerstag, 30. März, Backstage, 20 Uhr

 

 

Monster Truck
Die Heavy Rocker aus Kanada haben ein paar namhafte Fans, darunter Slash oder Mike Inez von Alice In Chains. Monster Truck spielen abgehangenen, old-schooligen Schweinerock, der laut Inez wie „ein altes Paar Schuhe oder verschwitzter Sex mit der Ex“ ist.
Montag, 3. April, Theaterfabrik, 20 Uhr

 

Arch Enemy, The Haunted, Lacuna Coil
Ein wahres Heavy Metal-Schwergewichtspaket kommt ins Backstage: Arch Enemy (Foto) und The Haunted sind zwei der derzeit erfolgreichsten Bands der härtesten Spielformen des Metals. Zu ihrer gemeinsamen Show in der Landeshauptstadt kommen noch die italienischen Düsterrocker von Lacuna Coil dazu und machen eine Metal-Trilogie perfekt, bei der Fans von härteren, melancholischen Klängen das Herz hüpfen dürfte.
Mittwoch, 5. April, Backstage, 20 Uhr

 

 

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