Fitte Bergwachtler mit 30 Einsätzen im Jahr 2016

Jahresversammlung der Bergwacht Bad Feilnbach: Vorstandschaft bei turnusmäßigen Wahlen bestätigt

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Bad Feilnbach – Da sich die Vorstandschaft der Bergwacht Bad Feilnbach bereits zu Beginn der kürzlich im Bergwachthaus abgehaltenen Jahresversammlung bereit erklärt hatte, ihre Ämter auch für die nächsten vier Jahre wieder zu übernehmen, war das Thema Wahlen in kürzester Zeit erledigt. Bereitschaftsleiter Matthias Eggersberger, sein Vertreter Martin Braun und Kassierin Annemarie Engelsberger wurden von den wahlberechtigten Bergwachtlern ohne Gegenstimmen wiedergewählt. 

Vor den Wahlen gab Eggersberger einen kurzen Jahresrückblick. Über 30 Einsätze, teils gebietsübergreifend, waren für die Feilnbacher Einsatzkräfte, darunter auch Such- und Lawinenhund „Spike“, zu bewältigen. Dabei zahlte sich erneut die fundierte Ausbildung der Retter aus. Ausbildungsleiter Martin Braun wies darauf hin, dass allein die Ausbildung im SAN-Teil 80 Stunden in Anspruch nimmt. Dazu kommen die Themen Rettungstechnik Sommer und Winter, Hubschrauberausbildung, Lawinenmanagement, Naturschutz und andere zeitaufwendige Ausbildungsinhalte. So wird von den Bergrettern auch regelmäßig die Ausbildungshalle in Bad Tölz besucht, wo unter realen Bedingungen unter anderem auch Gleitschirmbergungen aus Bäumen oder die Evakuierung einer Seilbahn geübt werden.

Dass die Ausbildung erfolgreich ist, zeigte sich auch daran, dass wieder zwei Anwärter kürzlich die Gesamtprüfung, zwei die Winterprüfung und mehrere „AZUBIS“ die vorgeschalteten Eignungstests Sommer und Winter bestanden haben.

Bergwachtarzt Dr. Paul Gartmaier  lobte das Engagement  der Ausbilder und die Fitness der Einsatzkräfte. Gute Kondition sei gerade bei schlechtem Wetter, wenn kein Hubschrauber fliegen kann, immer noch eines der wichtigsten Kriterien für einen erfolgreichen Einsatz.

Kassierin Annemarie Engelsberger konnte über einen ausgeglichenen Haushalt berichten. Ihr Dank galt den zahlreichen Förderern und Spendern, ohne die eine vernünftige Arbeit nicht möglich wäre, da sich die Bereitschaft größtenteils selbst finanzieren muss. Die Zuschüsse der Bergwacht Bayern reichten gerade, um den Unterhalt der Rettungsfahrzeuge und die nötigen Versicherungen bestreiten zu können. So wäre die Anschaffung neuer Diensthosen ohne großzügige Spenden nicht möglich gewesen.

Erfreulich war laut Bericht von Lisa Michalke, Leiterin der Jugendgruppe, dass aus der Gruppe heraus wieder zwei Nachwuchskräfte als Anwärter eingtreten sind. Aus der Jugendgruppe kann seit Jahren regelmäßig Nachwuchs für den aktiven Rettungsdienst rekrutiert werden. Kinder ab 12 Jahren, die „geländegängig“ sind, sind hier jederzeit herzlich willkommen.

Das Hauptaugenmerk für das Jahr 2017 liegt laut Bereitschaftsleitung beim großen Gautrachtenfest. Der Trachtenverein soll hierbei nicht nur durch die Mitarbeit beim Sanitätsdienst, sondern auch durch andere Tätigkeiten unterstützt werden. Beim Gaufest handelt es sich um ein Fest für ganz Feilnbach, bei dem alle Feilnbacher gefordert sind und laut Eggersberger auch tatkräftig mitwirken sollten.

Das „Gnaier Dorffest der Bergwacht“ findet auf Grund dieses Großereignisses erst wieder im nächsten Jahr statt.

Wie üblich gab es zum Abschluss der Versammlung noch eine deftige Brotzeit, die diesmal von den „Neuen“ spendiert wurde, die kürzlich ihre Prüfung bestanden hatten.

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