Durchsuchung bei Reichsbürger

Polizei setzt nach Drogenfund bei Kontrolle in Stephanskirchen eine Bodycam ein

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Stephanskirchen – Am Montag gegen 23:57 Uhr wurde in Stephanskirchen ein Pkw einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Der Fahrer, ein 31-jähriger Mann aus dem Landkreis Traunstein, stand aufgrund drogentypischern Ausfallerscheinungen im Verdacht, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln seinen Pkw geführt zu haben.

Der 31-Jährige verhielt sich während der gesamten Kontrolle unkooperativ und gab den kontrollierenden Beamten trotz Belehrung seine Personalien nicht an. Er nannte lediglich einen Fantasienamen. Da er auch behauptete, dass die Polizei eine eingetragene GmbH sei, ist der Mann höchstwahrscheinlich den sogenannten Reichsbürgern zuzuordnen.

Da weitere Maßnahmen gegen den Fahrer getroffen werden mussten, wurde er zur Polizeidienststelle verbracht. Bei der Durchführung der Blutentnahme durch einen Arzt leistete er Widerstand und auch die von der Staatsanwaltschaft angeordnete Durchsuchung konnte aufgrund der Weigerung des Mannes nur unter Zwang durchgeführt werden. Sein Verhalten wurde durch die Beamten mit der BodyCam dokumentiert.

In dem Pkw und in seiner Wohnung konnten Betäubunsmittel in nicht unerheblicher Menge aufgefunden werden.

Den Mann erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes sowie zwei Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmittel und der falschen Namensangabe.

 

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