Eine „Truppe der Harmonie“

Mitgliederversammlung des Kulturfördervereins Mangfalltal

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Tuntenhausen/Maxlrain – Der Kulturförderverein Mangfalltal hielt im Bräustüberl Maxlrain seine 16. Mitgliederversammlung ab. Der Dank des 1. Vorsitzenden Sepp Ranner galt dem verhinderten Beirat und Gründungsmitglied Prinz Erich von Lobkowicz für dessen andauernde, wohlwollende Unterstützung. Ranner bedankte sich aber auch bei allen aktiven Mitgliedern seiner „Kulturfamilie“, der er zunehmende Professionalität bescheinigte.

In einem kurzen Rückblick hob er das beliebte, inzwischen traditionelle Mariensingen in der Basilika von Tuntenhausen hervor, bei dem Spenden in der Höhe von 1.640 Euro der segensreichen Einrichtung „Aktion für das Leben“ zur Verfügung gestellt werden konnten. Ebenso hervorzuheben seien der beeindruckende Kammermusikabend der Musikschule Kolbermoor und der umwerfende Erfolg mit „Carmina Burana“ im Kurhaus von Bad Aibling. Der 1. Vorsitzende erwähnte noch weitere erfolgreiche Veranstaltungen des Kulturvereins, über die allesamt von den Medien positiv berichtet wurde.

Details zur wirtschaftlichen und finanziellen Situation des Vereins erläuterte Roland Bräger (Foto r.) mit seinem Kassenbericht. Der Kassier erwähnte besonders die Unterstützung zahlreicher Sponsoren und Spender, ohne die der Kulturförderverein mit den günstig gestalteten Eintrittspreisen nur schwer überleben könne. Die Kasse konnte mit einem Plus abgeschlossen werden, da zu allen Veranstaltungen ein Kostenplan erstellt und danach die Preise berechnet werden. Die Revision der Kassenberichte, der Belege von Ein- und Ausgaben  sowie der Belege von Zahlungsvorgängen  ergab laut Kassenprüfer Rudolf Mittermüller eine ordnungsgemäße Führung, so dass die Versammlung sowohl Kassierer als auch Vorstandschaft entlasten konnte.

Über das aktuelle Programm des Maxlrainer Kultursommer referierte Künstlerischer Leiter Hannes Rott. Mit großer Begeisterung berichtete er von der Auftaktveranstaltung „Konzert junger Solisten“ in der Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit  in Kolbermoor und dem „Mozart-Requiem“ in St. Georg zu Bad Aibling. Der starke Besucherandrang und die Darstellungen in der Presse seien ein sichtbarer Beweis dafür, dass der Kulturverein „auf dem richtigen Weg“ sei. Besonders das letztgenannte Musikerlebnis sei für ihn ein „kleines Wunder am Mangfallhimmel“ gewesen, das von Susanne Tutert und Anna Toeller mit über 130 Sängerinnen und Sängern sowie einem meisterhaft agierenden Orchester so überzeugend inszeniert worden sei. Auch die übrigen Veranstaltungen des diesjährigen Repertoire seien liebevoll zusammengestellt und im inzwischen verbreitet aufliegenden Flyer und auf der Internetseite zu finden unter www.kultursommer.maxlrain.de.

Die Ausführungen von Kassier Bräger und Künstlerischem Leiter Rott nahm Vorsitzender Ranner zum Anlass, beiden – wie auch seiner Vertreterin Resi Englhart – für ihr Engagement herzlich zu danken. Er sprach in Hinblick auf die gute Zusammenarbeit der Vorstandschaft von einer „Truppe der Harmonie“, die ständig ihr Bestes gäbe, um in den „Festsälen des Mangfalltales“ von Maxlrain bis Vagen und von Tuntenhausen über Kematen bis Kolbermoor der Bevölkerung Kultur vom Feinsten zu bieten. Text und Fotos: Lutz Ellermeyer

 

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