Brennender Renault und Massenkarambolage

Vollbrand eines Pkw und Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen auf der A8 - Fotos

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Bad Feilnbach – Am Donnerstagabend gegen 20.45 Uhr brannte ein Pkw kurz vor dem Parkplatz Eulenauer Filz im Gemeindebereich Bad Feilnbach auf der A 8 Richtung Salzburg vollständig aus. Nach Angaben des 38jährigen Fahrers aus dem Landkreis Traunstein, der sich alleine im Fahrzeug befand, bemerkte er zwar Brandgeruch, war sich aber nicht sicher, ob dieser von seinem Pkw stammte. Da der Fahrer eines hinter ihm befindlichen Fahrzeuges die Lichthupe bediente, blieb er auf dem Pannenstreifen stehen.

Nachdem er unverletzt aussteigen konnte, sah der Fahrer Flammen am Unterboden seines Renault Megane Scenic. Beim Eintreffen der Streifenbesatzung der VPI Rosenheim brannte bereits der gesamte Frontbereich des Pkw lichterloh. Das brennende Fahrzeug konnte durch die Feuerwehren Au und Irschenberg, die mit ca. 45 Mann vor Ort waren, gelöscht werden.

Der Renault, an dem Totalschaden in Höhe von etwa 4000 Euro entstand, musste abgeschleppt werden. Die Fahrbahn wurde nach ersten Erkenntnissen eines Mitarbeiters der Autobahnmeisterei Rosenheim nur geringfügig beschädigt. Das THW Rosenheim war ebenfalls vor Ort und beteiligte sich bei der Absicherung der Brandstelle.

Um eine Gefährdung der anderen Verkehrsteilnehmer auszuschließen, den Brand zu löschen und die Fahrbahn zu säubern, mussten zwei der drei vorhandenen Fahrspuren für die Dauer von ca. 1 Stunde gesperrt werden, wodurch es zusätzlich zu dem regen Osterreiseverkehr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam.

Unmittelbar nachdem die Fahrbahn wieder freigegeben werden konnte, wurde ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen im Bereich der Anschlussstelle Achenmühle über die Einsatzzentrale gemeldet.

Beim Eintreffen der Streife der VPI Rosenheim standen insgesamt  sieben Fahrzeuge auf der linken Fahrspur, von denen jedoch „nur“ fünf am Unfall beteiligt waren. Nachdem die Unfallstelle u.a. durch die eingetroffene Feuerwehr Rohrdorf und das THW Rosenheim abgesichert war, konnten die Unfallbeteiligen zum Unfallhergang befragt werden.

Laut den Angaben der Fahrzeugführer wurden ihre Fahrzeuge durch die Wucht des Aufpralls durch den letzten Pkw  aufeinander geschoben. Demnach hatte ein 40jähriger Mann aus dem Raum Karlsruhe mit einem Audi A 1 übersehen, dass der Verkehr vor ihm zum Stillstand kam und prallte mit hoher Wucht in das Heck eines BMW X 3 mit österreichischer Zulassung. Dieser wurde wiederum auf einen Chevrolet geschoben, der noch einen Mercedes touchierte, welcher noch leicht gegen einen Audi A 6 Avant mit schweizerischer Zulassung prallte.

Durch den nicht unerheblichen Aufprall wurde lediglich der Fahrer des unfallverursachenden Fahrzeuges verletzt und nach Erstversorgung an der Unfallstelle mit Verdacht auf HWS und leichten Prellungen in das Klinikum Rosenheim verbracht.  Alle anderen Fahrer und Insassen blieben unverletzt. Der Audi, der BMW und der Chevrolet wurden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Bei zwei Fahrzeugen wurden die Airbags ausgelöst.

Der Gesamtschaden beträgt etwa  27 500,- Euro.

Zur Versorgung des Verletzten, Bergung der Fahrzeuge und Reinigung der Fahrbahn mussten zwei Fahrspuren für die Dauer von ca. eineinhalb Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die Einfädelungsspur der AS Achenmühle an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Fotos: THW Rosenheim

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