Bundespolizei vereitelt Drogenschmuggel

Fünf Kilogramm Marihuana im Inntal aus dem Verkehr gezogen - Koffer wollte niemand gehören

image_pdfimage_print

Kiefersfelden – Das sind jetzt keine versilberten Fußbälle – das sind ’nur‘ fußballgroße Kugeln mit insgesamt fünf Kilogramm Marihuana! Sie lagerten in einem Fernreisebus aus Italien, der regelmäßig zwischen Rom und München verkehrt und der auf der Inntalautobahn kontrolliert worden war. Alle im Bus befindlichen Gepäckstücke wurden den Reisenden zugeordnet. Ein grauer Koffer wollte jedoch niemandem gehören. Beim Öffnen des Koffers schlug den Beamten ein starker Menthol-Geruch entgegen. In einer Jacke versteckt entdeckten sie vier fußballgroße in Alufolie verpackte Kugeln.

Wie sich herausstellte, beinhalteten diese insgesamt fünf Kilogramm Marihuana. Damit die Drogen bei einer Absuche mit dem Rauschgiftsuchhund nicht entdeckt würden, hatten sich die unbekannten Täter viel Mühe gegeben. Die in Plastiksäcken verpackten Drogen waren mit mehreren Schichten Frischhaltefolie und Alufolie umwickelt. In die Verpackung waren zudem Kaffee und Eukalyptus eingearbeitet worden, vermutlich um den typischen Geruch des Marihuanas zu verbergen. In der Rosenheimer Bundespolizeiinspektion wurde der Fall zuständigkeitshalber von den Zollfahndern aus München übernommen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren