20 Jahre „Kultur im Park“

Jubiläumsprogramm der Aiblinger Kultreihe vorgestellt

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Bad Aibling – Wenn das kein Grund zum Feiern ist: Die Veranstaltungsreihe „Kultur im Park“ geht in diesem Jahr in ihre 20. Saison. Und wie schon in den Jahren zuvor ist es den Machern gelungen, ein Programm auf die Beine zu stellen, das sehr viele musikalische Richtungen abdeckt und das Bands aus der Region präsentiert, die für höchste Qualität stehen. Los geht’s am Freitag, den 12. Mai, mit der Rosenheimer Band Gladyssina Soul, die einen Mix aus Pop, Rock, Funk und Soul präsentieren.

Doch „Kultur im Park“ ist nicht nur das Party-Ambiente am Freitag im Kurpark. Die Reihe serviert auch bodenständige, ehrliche und authentische Volksmusik an den Donnerstagen unter der Überschrift „Volksmusik im Brunnenhof“ wie Bad Aiblings Kurdirektor Thomas Jahn betont. „Auch die Frühschoppen-Konzerte am Sonntag gehören hier dazu“, sagt er.

Die überaus erfolgreiche Veranstaltungsreihe, die an den Freitagen je nach Wetter und Band bis zu 1500 Leute in den Park lockt, wurde einst von Jahns Vorgänger Peter Krumscheid und von Hans Obermeyer von den Hinterberger Musikanten ins Leben gerufen. Thomas Jahn erzählt: „Damals gab es noch eine feste Kurkapelle, die regelmäßig im Park aufspielte. Doch die Veränderungen im Kurwesen verlangten auch nach einer Neuausrichtung der musikalischen Angebote.“ Und so nahmen die Dinge ihren Lauf. Durch die Mithilfe der MusikInititiative Rosenheim (MIR) wurden die ersten Freiluft-Konzerte organisiert, und die Abwechslung und Qualität einerseits sowie der Party-Charakter und der kostenlose Eintritt andererseits machten „Kultur im Park“ schnell zur festen Größe unter den regionalen Veranstaltungsreihen. „Mittlerweile ist das schon Kult im Park“, sagt Jahn, der „Kultur im Park“ selbst schon zum 13. Mal betreut und richtig stolz darauf ist, alle Veranstaltungen für die Besucher umsonst anbieten zu können.

Wie sehr er sich selbst mit den Konzerten identifiziert zeigt er an jedem Freitag selbst: Egal, wer spielt – Thomas Jahn und sein Team sind bei allen Auftritten selbst vor Ort. Und so kann er auch direkt erkennen, was den Leuten gefällt und was nicht. „Durch die neuen Pächter im Restaurant ,antons‘ haben wir eine dramatische Qualitätssteigerung erlebt“, schwärmt er und fügt hinzu: „Die Familie Forster sind echte Profis, die das ganz schnell in den Griff bekommen haben.“ Es gibt jetzt mehr Getränkestände. So müssen die Besucher jetzt nicht mehr in langen Schlangen auf ihre Getränke warten, und auch das Essensangebot hat sich erweitert und ist von bester Qualität. Küchenchef Tim Piechatschek: „Wir verwenden wo es möglich ist, ausschließlich regionale Produkte. Da bezahlen wir vielleicht ein paar Euro mehr im Einkauf, doch das schmeckt man einfach.“ Fast überflüssig zu erwähnen, dass es sich so schon viele Gäste angewöhnt haben, etwas früher zu kommen und im Restaurant vor Konzertbeginn gut zu essen.

Und so dürfen sich die Besucher der Konzertreihe auch im Jubiläumsjahr wieder auf musikalische und kulinarische Häppchen der besseren Art freuen.

Foto: Manfred Lenz (MIR), Tim Piechatschek, Marlies Forster (Restaurant „antons“), Kurdirektor Thomas Jahr, Magdalena Stuber (AIB-Kur) (v.l.)

Das Programm im Einzelnen:

 

 

 

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