Bauarbeiter erleidet „Stromschlag“

Übungsalarm für die Feuerwehr Bad Aibling in der Mariä Himmelfahrt Kirche

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Bad Aibling – Am Donnerstagabend fuhr die Feuerwehr Stadt Bad Aibling zu einem Trainingseinsatz in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Diese befindet sich gerade in der Renovierung und ist innen komplett eingerüstet. Angenommen wurde hier, dass ein Bauarbeiter einen Stromschlag bekommen hat und leblos auf dem Gerüst liegen blieb. Um 20 Uhr bekam die Feuerwehr den Übungsalarm über die Leitstelle mitgeteilt.

Es wurde auf einen Ersthelfereinsatz alarmiert mit dem Alarmstichwort: „Person bewusstlos“.  Daraufhin setzte sich ein Führungsfahrzeug und ein Hilfeleistungslöschfahrzeug, das standardmäßig bei diesem Alarmbild ausrückt, in Bewegung. Nach der ersten Erkundung wurde schnell klar, dass man hier mehr Gerätschaften an der Einsatzstelle benötigen wird. Der Einsatzleiter forderte noch einen Rüstwagen, eine Drehleiter mit der Absturtzsicherungsausrüstung und ein zusätzliches Löschgruppenfahrzeug nach.
Die verletzte Person lag schwer zugänglich auf etwa 6 Metern Höhe und konnte nicht einfach heruntergetragen werden. So musste man die Person versorgen und nebenbei eine komplizierte Vorrichtung bauen, mit der man die Person schonend und schnell abseilen konnte. Da auch angenommen wurde, dass der komplette Strom im Gebäude aufgrund des Kurzschlusses ausgefallen ist, musste eine weitere Mannschaft Beleuchtung im Gebäude aufbauen, um sicher arbeiten zu können. Nach ca. einer Stunde war der Einsatz erfolgreich abgearbeitet und es konnte der Befehl „Übungsende“ gegeben werden.
Die Feuerwehr steht oft bei eigentlichen Standardeinsätzen vor unvorhersehbaren Problemen, die es zu überwinden gibt. Bei solchen Einsätzen ist Teamwork gefragt. Denn nur wenn man zusammenarbeitet und gemeinsam an der Lösung eines Problems arbeitet, hat man am Ende Erfolg.
Ein herzlicher Dank geht an die Kirchenverwaltung der Pfarrei Mariä Himmelfahrt, die der Feuerwehr diese einmalige Gelegenheit gegeben hat, in der Kirche üben zu dürfen.

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