Aggressiver Algerier unter der Sitzbank

Bundespolizei nimmt 35-Jährigen im Zug von Kufstein nach Rosenheim fest

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Rosenheim – Die Bundespolizei hat am Sonntag einen algerischen Staatsangehörigen im Zug von Kufstein nach Rosenheim festgenommen. Der 35-Jährige hatte sich unter der Sitzbank eines leeren Abteils versteckt. Er leistete Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten. Im Eurocity Venedig – München entdeckte ein Bundespolizist bei Grenzkontrollen den Algerier unter einer Sitzreihe des Zuges. Nach Aufforderung durch die Beamten verließ er sein Versteck. Die anschließende Überprüfung des Mannes ergab, dass er keine Einreisepapiere mit sich führte.

Zudem hatte der 35-Jährige bereits am Vortag versucht, unerlaubt nach Deutschland zu gelangen und war nach Österreich zurückgewiesen worden. Die Bundespolizisten nahmen den algerischen Fahrgast fest und forderten ihn auf, den Zug zu verlassen. Anstatt den polizeilichen Maßnahmen nachzukommen, leistete der Festgenommene Widerstand und schlug mit der Faust nach einem der Beamten. Darüber hinaus beleidigte er die Bundespolizisten mit wüsten Beschimpfungen. Auch in den Diensträumen versuchte er, sich mit Spucken und Treten den Anordnungen zu widersetzen. Schließlich beruhigte sich der aufgebrachte Mann soweit, dass er vernommen werden konnte. Dabei zeigte er allerdings wenig Einsicht und gab an, nunmehr in Deutschland leben zu wollen. Aus diesem Ansinnen wird aber vorerst nichts.

Aufgrund seines aggressiven Verhaltens wird sich der 35-Jährige nun nicht nur wegen der unerlaubten Einreise sondern auch wegen Beleidigung, Widerstands und versuchter Körperverletzung strafrechtlich verantworten müssen. Er wurde dem Richter vorgeführt. Anschließend lieferten ihn die Bundespolizisten zur Untersuchungshaft in die Justizvollzugsanstalt Traunstein ein.

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