Beschimpfungen, Tritte, Randale

U11-Spiel zwischen DFI Bad Aibling und 1860 Rosenheim eskaliert - Eltern außer Rand und Band

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Bad Aibling – Ein regelrechtes Skandalspiel erlebten Zuschauer und Spieler am vergangenen Wochenende bei der Begegnung der U11-Teams des Deutschen Fußball Internats (DFI) und 1860 Rosenheim. Nachdem die Rosenheimer Spieler von ihrem Trainer und einigen zuschauenden Eltern beim Stand von 4:4 vom Platz geholt wurden, musste der Schiedsrichter die Partie abbrechen und die ohnehin schon angespannte Stimmung unter den Gäste-Zuschauern eskalierte. Nur mit Mühe und dank der Besonnenheit der Aiblinger Zuschauer konnte eine handfeste Schlägerei verhindert werden. Was aber genau war passiert?

Nach Augenzeugenberichten startete die Begegnung, in der es auch um die Tabellenspitze ging, am Freitag unter widrigen Wetterbedingungen. Starker Wind machte ein korrektes Spiel eigentlich unmöglich. Doch den Gästen aus Rosenheim war das zuerst egal. Da sie in der ersten Halbzeit mit dem Wind spielen konnten, führten sie folgerichtig mit 4:2 – der Vorschlag des Schiedsrichters, das Spiel abzubrechen wurde vom Gästetrainer und den mitgereisten Rosenheimer Zuschauern abgelehnt. Doch das war nicht alles: Schon von Anfang an forderten einige der Rosenheimer Eltern ihre Sprösslinge auf türkisch auf, hart einzusteigen und die Aiblinger zu foulen. Dies wiederum hörte und verstand ein türkischer Zuschauer auf der Aiblinger Seite. Er forderte die Rosenheimer Eltern auf, ihre Kinder nicht zum unfairen Spiel zu animieren. Das gab erneut Stress, die Stimmung heizte sich auf, was sich auch auf die Trainerbank übertrug. Die Rosenheimer fingen an, die DFI-Leute zu beschimpfen.

Wer dachte, dass sich in der Pause die Gemüter beruhigen werden, sah sich getäuscht. Denn in der zweiten Halbzeit spielte Bad Aibling mit dem Wind, was sich auch schnell in Toren niederschlug. Schon kurz nach Wiederanpfiff stand es 4:4. Zu viel für die Nerven der Rosenheimer. Da sie der Meinung waren, der Ausgleichstreffer wäre irregulär gewesen, holten Trainer und zuschauende Eltern ihre Jungs vom Platz. Danach brannten bei einigen Rosenheimern die Sicherungen völlig durch. Ein Vater war außer Rand und Band – er versuchte nach allem, was nach Angehöriger des Aiblinger Teams aussah einzuschlagen. Nur durch vereinte Kräfte der Eltern aus Bad Aibling konnte der Mann zurückgehalten werden. Er trat und schlug um sich – Unterstützung bekam er dann von anderen Rosenheimern, die ihrerseits die beschwichtigenden Eltern attackieren wollten.

Irgendwie gelang es den Aiblingern am Ende doch, die tobenden Rosenheimer so weit zu besänftigen, dass anstatt der Fäuste nur noch unschöne Worte flogen. Traurige Höhepunkte des Spiels: Der Gästetrainer versuchte, einem Aiblinger noch einen Kopfstoß zu verpassen – und die Rosenheimer Knirpse verabschiedeten sich von den konsternierten Aiblinger Spielern auf die Effenbergsche Art: mit dem Stinkefinger.

Doch nicht nur auf Seiten des DFI herrscht nach dem skandalösen Spiel Verständnislosigkeit. Auch die Rosenheimer sind fassunglos und hoffen auf eine komplett andere Stimmung im Rückspiel am kommenden Mittwoch. Nachdem sich der Aiblinger Vorstand und der Abteilungsleiter Sport aus Rosenheim über die Vorfälle unterhalten haben, appellieren beide Vereine an die Eltern, besonnen am Spielfeldrand zu reagieren und den Kindern ein gutes Vorbild zu sein. Denn, so ein Sprecher des DFI: „es geht hier doch um gar nichts anderes als nur um den Spaß am Spiel.“

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10 Gedanken zu „Beschimpfungen, Tritte, Randale

  1. Fußballfan

    Da würde nur eines helfen: Den Vereinen, deren Fans (in diesem Fall die Eltern der Kinder – das ist der eigentliche Skandal) durchdrehen, auch in den Jugendligen sofort die Punkte streichen. Nur am Abrutschen in der Tabelle würden die Kinder dann merken, dass da irgendwas bei ihren „Erziehungsberechtigten“ schief gegangen ist und diese Schuld an der Situation sind.

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    1. Rosenheimer

      Es war auf garkeinem Fall ein faires Spiwl!

      Am Anfang war das Wetter super! Rosenheim hat geführt.
      Dann kam ein Sturm. Die Rosenheimer wollten das Spiel abbrechen, weil das nicht mehr fair war.
      Jedesmal wenn der Rosenheimer Torwart den Ball wegschoss, bekam er den Ball vom Wind wieder zurück.
      Die Rosenheimer wollten das Spiel abbrechen.
      Die Aiblinger haben jedoch das unfaire Spiel mit dem Wind bemerkt und haben gewartet bis es zu einem 4:4 Gleichstand kam.

      Bei einem Unwetter, als auch bei einem unfairen Spiel darf der Schiedsrichter nicht zusehen!!

      Er muss handeln!!

      Jemand soll ihm mal seine Arbeit beibringen oder ihm nicht mehr erlauben am spielen zu pfeiffen!

      Es gehört sich auch nicht kleine Kinder zu bedrohen, die nur zum SPASS einen Hobby ausüben!

      Die hatten Angst und haben nicjt so wie in dem Bericht ihre stinkefinger gezeigt!

      Dass die Eltern streiten interessiert mich Null..
      Wenn die Eltern in Spiel reinschreien die Kinder einschüchtern und das Spiel beeinflussen: das interessiert mich schon!
      Und da könnt ich sauer werden.
      Genauso, wenn Tatsachen umgetauscht dargestellt werden.

      Rosenheimer vor!!! Ihr seid die Besten <3

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  2. Tolle Steilvorlage dieser Bericht.

    Zunächst die Witterungsbedingungen: während des Aufwärmens und zu Beginn des Spiels herrschten normale Wetter- und Windbedingungen. Wenn „starker Wind ein korrektes Spiel eigentlich unmöglich machte“- wieso hat dann der Schiedsrichter das Spiel überhaupt angepfiffen?

    Interessant wären hierfür die Daten des deutschen Wetterdienstes, welche genau belegen würden, zu welchen Zeitpunkt der Wind auffrischte. Diese würden nämlich belegen, dass in der ersten Halbzeit durchaus normal Fußball gespielt werden konnte.

    Entgegen den Schilderungen im Artikel, baten die 1860 Eltern sowohl den Schiedsrichter als auch einen weiteren Trainer, der das Spiel beobachtet hatte mehrfach, das Spiel zu unterbrechen bzw. abzubrechen und zu einem späteren Zeitpunkt zu wiederholen, da ein reguläres Spiel ab Wiederanpfiff unmöglich geworden war.
    Nicht nur die Eltern, auch ein neutraler Beobachter des DJK Heufeld waren der Meinung, dass dieses Spiel sofort aufgrund des Wetters abzubrechen sei.

    Der Schiedsrichter sah es wohl für kurze Zeit genauso und pfiff das Spiel ab- um es aus unerklärlichen Gründen, nach Rücksprache mit den DFI- Trainern (und NUR diesen)- wieder anzupfeifen.
    FAZIT: Das DFI hatte den Vorteil des Windes erkannt (schossen nur noch lange, hohe Bälle aufs Tor – den Rest erledigte der Wind) und wollte das Ergebnis beschönigen. UND DEFINITIV nicht anders herum.

    Die den 60er angedichteten Aufforderungen „hart rein zu gehen“ setzten eher die DFI- Spieler um. Bereits in der ersten Halbzeit bekam die angereiste U9 mehrere Freistöße, einen Elfmeter und ein Spieler wurde vom DFI- Trainer (nicht vom Schiedsrichter) umgehend vom Platz genommen. Dieser hatte einen wesentlich jüngeren und kleineren Spieler während einer Spielunterbrechung derart umgecheckt, dass man glaubte, im Eishockey zu sein.

    In der zweiten Halbzeit brachen die Rosenheimer Trainer das Spiel ab und nicht – wie oben behauptet- die Aiblinger. Wohlwissend, dass ein Spielabbruch als Sieg für das DFI gewertet würde. Aber der Tabellenplatz ist für uns nicht das entscheidende – das Wissen dem DFI spielerisch überlegen gewesen zu sein, reicht völlig aus! Der Abbruch wurde umgehend lautstark als Sieg unter den DFI- Spielern gefeiert, während unsere Jungs noch fassungs- und ahnungslos am Spielfeldrand standen. Als sie vom Platz gingen, wurden sie von einigen Vätern der DFI-Spieler beleidigt: ein Vater beugte sich zu den Kindern runter und titulierte sie als „Verlierer, Verlierer“ – was auch schon während des Spiels bei Einwürfen und Auswechslungen geschehen war.

    Um bei der Wahrheit zu bleiben: die Rosenheimer Spielerkinder waren in keinster Weise und zu keiner Zeit aggressiv oder unfair- konsterniert waren die 1860er und nicht die DFI- Spieler; die feierten ja bereits ihren Sieg. Unsere Kinder gingen nach dem Spiel ganz ruhig zu den Fahrzeugen, um sich wieder umzuziehen, zu einer „Effenberg´schen Geste“ ließen sie sich gar nicht erst hinreißen, da die Stimmung unter den Kindern soweit gut war.

    Es gab definitiv Beleidigungen unter einzelnen Anhängern beider Seiten, die dann aber zum Schluss gemeinsam- sowohl von Rosenheimern als auch von Aiblingern- geschlichtet werden konnten. Schade war, dass Trainer und Spielleiter der Gastgeber sich sofort nach dem Abpfiff zurückgezogen hatten, statt Rede und Antwort zu stehen. Von ihrer Seite hätte das Spiel jederzeit unterbrochen werden können- aber da passte wohl das Ergebnis noch nicht. Einiges hätte so bereits vor Ort geklärt und ein gemeinsamer Konsens gefunden werden können.

    Der Verfasser des obigen Artikels kann beim Spiel nicht dabei gewesen sein- ansonsten wären die Tatsachen nicht so offensichtlich verdreht dargestellt worden.

    Schade, dass eine derartige Darstellung ohne gründliche Recherche online gestellt werden darf und falsche Tatsachen verbreitet werden.

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    1. Danke Michael Bannert,

      ich habe gedacht ich spinne, als ich diesen Artikel geleswn habe.

      So gelogen und erstunken. Es wurden Tatsachen umgeändert und auf die Rosenheimer übertragen.

      Einfach nur frech und unverschämt von den Aiblingern.

      Mein Mann spielt selber Fußball. Als ich von dem Spiel meines Meffen berichtet habe, hat er nur gelacht und gemeint, dass er die Aiblinger jahrelang kennt und das nicht Neues ist.

      Einfach nur schlechte Verlierer!

      Allein wenn ein Spieler im Torraum dem Torwart einen Ellenbogen verpasst u d der Schiedsrichter anstatt dem Spieler eine verwarnung oder ähnliches geben sollte, den torwart verwarnt! Das zeigt, dass der Schidsrichter entweder gekauft wurde, einer von dene ist, sein Gelöbnis nicht richtig verstanden hat und unfair gepfiffen hat!!!

      Was sind das für Aiblinger Eltern? Trimmen ihre Kider- das sind ebenso nur Kinder! Wie sieht deren Erziehung aus!?

      Das sind Kinder!! Die sollen Spaß haben!!

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      1. Hallo,

        ich habe das Spiel neutral angesehen. Weder habe ich Kontakte nach Rosenheim, noch zum DFI.
        1. Meiner Meinung nach hätte das Spiel im voraus verlegt werden sollen. Es war bekannt, dass ein Unwetter im Anmarsch ist. Da hätten sich die Verantwortlichen Trainer im Voraus verabreden müssen und einen anderen Termin finden sollen.
        2. In der 1. Halbzeit war bereits starker Wind, welcher das Spiel eindeutig beeinflusste. 3 Tore von Rosenheim sind aufgrund des Windes gefallen. Direkt oder Indirekt beeinflusst.
        3. In der 2. HZ war der Wind noch stärker, welcher natürlich das Spielverhalten beeinflusst.
        4. Das Tor zum 4:4 war ein reguläres Tor (Ich stand direkt daneben. Es war weder ein Foul noch sonst irgendwas.
        5. Der Schiedsrichter (welcher in der E-Jugend grundsätzlich von den Gastgebern gestellt wird) hatte Entscheidungen für die Heim- als auch für die Gastmannschaft. Der 11m von Rosenheim in der 1. HZ war aus meiner Sicht keiner.
        6. Die Anfeindungen der Trainer untereinander kann ich leider nicht bezeugen. Ich stand auf der anderen Seite.
        7. Es war vor allem ein Zuschauer, welcher extreme Aggressionen zeigte (auch schon während des Spiels). Im Nachhinein stellte sich heraus, dass dieser aus Rosenheim (und dort auch bei einer Mannschaft mittrainiert!) kommt.
        8. Es war von beiden Seiten kein schönes Fußballspiel (weshalb ich überhaupt gekommen bin)
        9. Bei der anschließenden Rudelbildung (welche ich zuerst von außen betrachtete) waren es leider vor allem Rosenheimer, welche auf Handgreiflichkeiten zurückgriffen. (Es gibt hier auch ein Video)
        Die Eltern der DFI-Spieler versuchten lediglich abwehrende Aktionen oder vor allem diesen einen Rosenheimer zu stoppen.

        Und nun zu den wichtigsten Punkten:
        10. Wenn ich als Trainer einer Mannschaft einmal versuchen sollte, aus welchen Gründen auch immer, einem gegnerischem Zuschauer einen Kopfstoß gegen die Brust zu verpassen, dann würde ich meine Trainerlizenz zurückgeben. Vor allem, weil ich als Trainer Vorbild sein muss und meine, wie auch die Spieler der anderen Mannschaft zusehen!!!
        11. Und das ist hier das größte Problem: Auf einem Spielfeld sollten alle eine Sprache sprechen. Ich kann leider kein türkisch oder kurdisch oder was auch immer. Aber es ist unhöflich, respektlos und entwürdigend wenn Eltern permanent in einer anderen Sprache und mit verzerrtem Gesicht ins Spielfeld und neben dem Spielfeld schreien.
        Das gehört sich nicht und fertig.

        Es war alles in allem beschämend zuzusehen. Die Leidtragenden waren die Kinder, welche eigentlich nur Fußball spielen wollten.
        Meiner Meinung nach gehört hier ein Wiederholungsspiel unter Ausschluß der Öffentlichkeit und Trainer angesetzt. Einfach nur mal um ein Ultimatum zu setzen.
        Eltern bleiben zu Hause oder gehen mal gemeinsam nen Kaffe trinken.

        Und zu guter Letzt:
        Ich bin froh, dass mein Sohn das nicht sehen musste und ich Ihn vorher nach Hause geschickt habe.

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  3. Nicolas Foltin - Abteilungsleiter TSV 1860 Rosenheim

    Beim U11 Spiel am vergangen Wochenende gegen das DFI Bad Aibling kam es, wie in der Presse besprochen zu „unschönen“ Szenen und Auseinandersetzungen zwischen den zuschauenden Eltern.
    Auch unsere eigenen Eltern waren aktiv beteiligt.
    Beide Vereine sind in Kontakt getreten und stimmen überein, dass so etwas nie mehr passieren darf. Es wurden Fehler auf beiden Seiten begangen. Beide Vereine treten mit Ihren jeweiligen Eltern in Kontakt und arbeiten die Geschehnisse mit allen Konsequenzen auf. Fußball ist Leidenschaft und Gemeinschaft – Gewalt hat hier nichts verloren.

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  4. Wahnsinn wie hier teils Unwahrheiten verbreitet werden. Ich war auch dabei. Der eine DFI Spieler wurde zweimal hintereinander von hinten in die Füße getreten,der daraufhin sich revanchierte (ist natürlich falsch).Es war nicht bei einer Spiel Unterbrechung!
    Der eine Vater von Rosenheimer Spieler (der auch danach noch mit seinen älteren Sohn dort andere Zuschauer schlagen/ bedroht hat/haben),schrie immer zu seinem Sohn auf Türkisch „trete auf seine Füße “
    Die Aiblinger Tore in der zweiten Hälfte waren heraus gespielt. Nur bei Freistöße schossen sie lang( waren ja auch eine
    Menge fauls)
    Fakt ist. Mitte der zweiten Halbzeit,müsste das Spiel wegen Witterung abgebrochen werden.
    Eins muss man sagen. Bis auf den einen Vater (mit seinem Sohn) waren die anderen Eltern von Rosenheimer sehr besonnen und haben deeskalierend reagiert. Man kann es auch im Video sehen. Der eine Neutrale Zuschauer hat oben alles treffend beschrieben. Zum Glück war er da und hat alles gesehen!
    Vielleicht sollten die Rosenheimer in Zukunft,in ihrer Altersklasse spielen und nicht gegen eine Jahrgang höher. Ist klar dass die körperlich unterlegen waren.
    Hoffentlich wird daraus gelernt!! So Was gehört nicht zum Fußball,erst recht nicht bei den Kindern!!

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    1. Auch ich war Zuschauer dieses Spiels.
      Zu Beginn des Spiels wurde den Rosenheimern nicht mal ein Umkleidekabiene zur verfügung gestellt, die jungen Spieler zogen sich im freien auf dem Asphaltboden um. Des weiteren wollten Zuschauer so wie die Eltern auf das Spielfeld zum zuschauen, worauf diese jedoch von den Trainern des DFI’s vom Platz verwiesen wurden. Nur die Zuschauer der DFI Manschaft durften zum zuschauen auf das Spielfeld.
      Allein diese Aktionen lassen zu wünschen übrig.
      Das Spiel verlief in der ersten Halbzeit recht ruhig. die Eltern feuerten ihre Kinder an und jubelten bei jedem gefallenen Tor. Wir sind hier beim Fußball, da ist das ja wohl legitim.
      Die zweite Halbzeit, war unverantwortlich weiter laufen zu lassen. Die Rosenheimer zuschauer bzw. Eltern, waren durch die sehr heftigen Sturmböhen besorgt. Die Eltern und auch meiene wenigkeit,
      wollten, dass das Spiel abgebrochen wird!!! Natürlich zum Schutz der Kinder!!! Der Gastgeber sah sich anscheinen nicht dafür verantwortlich das Spiel abzubrechen. Auch weitere verantwortliche der DFI-Schule waren auf bem Platz, auch diese fühlten sich nicht verantwortlich, dass Spiel abzubrechen! Aussage von einer dieser Personen war, der Sturm war auch schon in der 1. Halbzeit und ging weiter. Das die Situation langsam ausser Kontrolle geriet, war vorprogrammiert. Dafür brauche ich keine Trainerausbildung!!!Die einziegen, die sich verantwortlich für die Kinder gefühlt haben, waren die Trainer von 1860 Rosenheim sowie die Spielereltern der Rosenheimer Jungs. Auch auf zuruf zum Schiedsrichter, dass Spiel abzubrechen, erfolgte nicht!!!! Nermin Torlo und Onur Ay brachen das Spiel auf eigene Faust zum Schutz der Kinder ab!!!!!! Eltern die sich Streiten? Es waren einzelne Personen, sowohl beim DFI als auch bei den Rosenheimern. Das ganze auf alle Eltern zu publiezieren ist eine Frechheit!! Die verantwortlichen hätten das Spiel einfach zum richtigen Zeitpunkt abbrechen sollen!!! Die Schuld allein auf die Elten zu publiezieren, ist sehr Traurig und Enttäuschend! Auch meine wenigkeit, versuchte nur zu Schlichten!!

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      1. Leider hatte ich letzten Freitag auch das zweifelhafte Vergnügen, ungewollt in ein Szenario involviert zu werden, dass mich auch Tage danach noch fassungslos macht! Bekanntlich werden Ereignisse je nach Betrachter ja sehr subjektiv bewertet und vieles wird dann vergessen und verdrängt, was nicht zum Selbstbild passt. Wer seine Erinnerungslücken wieder auffüllen möchte, kann sich gerne beim Rosenheimer Abteilungsleiter einmal die Filmaufnahmen ansehen, die von diesem traurigen Abend existieren. Die Aufnahmen dürften Herrn Foltin sicherlich vorliegen. Wer sich das ansieht, wird sich dann hoffentlich eine eindeutige Meinung bilden können, WER da Probleme mit der Wahrheitsfindung hat! Das Wort „Amoklauf“ beschreibt das Verhalten des „Erziehungsberechtigten“ (oder war das ein Trainer?? Er ist während des Spiels immer die Seitenlinie auf und ab gehopst…) aus Rosenheim genauso passend wie die Attacke von einem der Rosenheimer Trainer(!!) – wie man tatsächlich auf der Internetseite von 1860 Rosenheim bestätigt bekommt. Ich weiß nicht, ob 1860 Rosenheim seine Trainer aus der Boxerzeitung anheuert, aber diese Typen haben weder auf Fußballplätzen noch in der Jugendarbeit etwas verloren!! Ganz egal, wer jetzt da was, warum, zu wem gesagt hat oder ob der Sturm jetzt Schuld war oder nicht. Dafür gibt es KEINE Entschuldigung!! Dass die ganze Situation nicht weiter eskaliert ist, hat man dem DFI-Trainer der E1 sowie Aiblinger Zuschauern mit Unterstützung einiger Rosenheimer Gäste (nicht alle waren aggressiv) zu verdanken. Denn spätestens nach einem üblen Tritt eines Rosenheimers gegen einen Aiblinger und dem Kopfstoß des Rosenheimer Trainers hätte man ein ganz anderes Fass aufmachen können, was sicherlich zu einer unschönen Eskalation geführt hätte – vor Augen der Nachwuchskicker! Und man würde zur Wahrheitsfindung nicht in der Presse diskutieren, sondern in Gerichtssälen. Und spätestens dann hätte sich gezeigt, wie ausgeprägt die Erinnerungslücken bei dem ein oder anderen Innstädter wären.
        Und für Herrn Bannert: Bitte mal nachdenken, welche Mannschaft hätte denn bei einem Spielabbruch beim Halbzeitstand von 1:4- und folglich einer Neuansetzung -. profitiert?? Genau! Also wiese hätte dann das DFI unbedingt weiterspielen wollen? Ist das wirklich Ihr Ernst, dass man bei diesen Bedingungen (zur Erinnerung: ruhende Bälle waren nicht mehr möglich, weil der Ball vom Sturm weggeweht wurde!) darauf spekuliert, das Spiel noch drehen zu können? Ich würde mal sagen, die Rosenheimer Trainer haben sich klassisch verzockt!! Traurig, wenn sie das jetzt nicht zugeben können, denn die beiden Trainer waren sehr wohl bei der Entscheidung involviert, ob das Spiel beim zwischenzeitlichen Stand von 2:4 18 Minuten vor Schluss abgebrochen wird und wollten weiterspielen. Also bitte nicht die Tatsachen verdrehen! Nach dem Abbruch durch den Rosenheimer Trainer (zur Erinnerung: er hat nachdem 4:4 seine Jungs vom Feld geholt) musste das Spiel vom Schiedsrichter natürlich folgerichtig beendet werden. Hätte er warten sollen, bis ein Stuhlkreis gebildet worden wäre, um das 4:4 erst einmal auszudiskutieren?
        Recht gebe ich Ihnen, dass die Rosenheimer Jungs in der 1. Halbzeit trotz Wind besser waren und auch verdient geführt haben, auch wenn die Tore zweifelhaft (Elfmeter) und zweimal mit Luftunterstützung gefallen sind. Und dass in der 1. HZ der Wind noch nicht so stark war wie in der 2. HZ, stimmt auch. Von normalen Bedingungen konnte aber auch in der 1. HZ nicht gesprochen werden (und falls sie der Herr mit der grünen Radlerhose sind, waren wir uns dabei auch beide einig ;-)!) Und was das Verhalten der Rosenheimer Jungs betrifft: vor allem die Nummer 9 hatte mit eindeutigen Gesten auf sich aufmerksam gemacht!
        Allen Rosenheimern, die sich anständig Verhalten und auch zur Deeskalation der Situation nach dem Spiel beigetragen haben, an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön! Danke auch dem Rosenheimer, der sich nach dem ganzen Chaos für das beschämende Verhalten einiger seiner Vereinsmitglieder entschuldigt hat. Das war wahre Größe!!

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        1. Nicolas Foltin - Abteilungsleiter TSV 1860 Rosenheim

          Ich möchte hier nochmal kurz drauf reagieren, nachdem ich ja auch persönlich als Abteilungsleiter angesprochen wurde.
          Zum Thema „Amokläufer“ ist ein passender Ausdruck muss ich entschieden dagegen halten. Dieses Wort hat in diesem Artikel nichts verloren!!! Besonders nicht an einem Tag, an dem in Manchester unschuldige Kinder von einem Amokläufer getötet wurden. Darüber müssen wir nicht diskutieren!!!!!!! Das als passend zu bezeichnen ist an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten!!
          Mittlerweile wurde dies auch nach Rücksprache mit uns von der Aiblinger Stimme korrigiert! Auch unstrittig!
          Mir liegt diese Video vor, das hier genannt wurde.
          Problematik an kurzen Handyvideos ist, es zeigt nicht, was vorher oder nachher war. Welche Reaktionen oder Schlichtungsversuche gab es? Was wurde besprochen? Wie haben sich die Eltern sonst verhalten? Es ist ein kurzer Ausschnitt, der eine Momentaufnahme zeigt. Die aber eindeutig.
          Die Vereine sind schon einen Schritt weiter. Beide Seiten haben Fehler zugestanden und intern bereits für Klarheit gesorgt! Auch gab es von Seiten der Eltern eine Entschuldigung. Das lässt das Geschehene nicht wieder gut machen, aber das hilft, um so etwas in Zukunft nie wieder geschehen zu lassen.
          Hilfreich sind solche Kommentare wie ihrer zur Deeskalation leider nicht – noch dazu anonym, was ich sehr schade und unangemessen finde. Ich stehe jederzeit für einen persönlichen, realen Austausch zur Verfügung.
          Fußball ist Leidenschaft und Gemeinschaft! Lasst uns gemeinsam für die Kinder zusammenstehen und nach vorne blicken und damit aufhören „dreckige Wäsche“ waschen!

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