Bad Aiblinger Literaturwettbewerb – Einsendschluss am Samstag

Bad Aibling – Auf geht’s zum Endspurt! Der erste Bad Aiblinger Literaturwettbewerb für Jugendliche (wir berichteten) steuert dem Finale entgegen. Noch bis zum kommenden Samstag, den 15. Juli, kann jeder zwischen 10 und 20 Jahren noch seinen Beitrag einreichen. Und die Sache wird sogar noch ein bisschen lukrativer: Die Preisgelder wurden jetzt um 500 Euro von der Volksbank Raiffeisenbank Bad Aibling erhöht.

Die Bad Aiblinger Literaturtage feiern heuer ein Jubiläum: 30 Jahre! In diesem Zusammenhang entstand die Idee, heuer etwas NEUES auszuprobieren – den ersten Bad Aiblinger Literaturwettbewerb für Jugendliche (= Schreibwettbewerb). Es wird spannend werden, da kein bestimmtes Thema vorgegeben ist.

Das Organisationsteam der Literaturtage unter Mitwirkung von Kulturreferentin Elisabeth Gessner  traf sich seit März mehrmals zur Vorbereitung des Wettbewerbs und konnte eine kompetente Jury gewinnen:

Heidi Benda (Vorsitzende des Fördervereins der Stadtbücherei), Irene Durukan (Vorsitzende von Mut & Courage), Elisabeth Gessner (Kulturreferentin der Stadt), Bernhard Jaumann (Autor), Richard Lindl (Regisseur), Christoph Maier-Gehring (Kulturreferent des Landkreises Rosenheim) und Peter Schmid (ehemaliger Geschäftsleiter der Stadt Bad Aibling).

 

Der Wettbewerb ist nach drei Altersstufen gestaffelt:

Kinder von 10 bis 13 Jahren, Jugendliche von 14 bis 16 Jahren und  Jugendliche von 17 bis 20 Jahren.

In jeder Altersstufe werden von der Jury drei Gewinner ermittelt. Die preisgekrönten Texte werden in einer Anthologie veröffentlicht. Die Gewinner erhalten Geldpreise  – insgesamt bis zu 1000 EUR (gesponsert vom Förderverein der Stadtbücherei ,  vom Jugendkulturetat der Stadt und weiteren Sponsoren), die jetzt noch um 500 Euro von der Volksbank Raiffeisenbank Bad Aibling erhöht wurden. Also insgesamt mehr als 1500 Euro! Herzlichen Dank dafür.

Bei einer Preisverleihungsfeier mit Lesung am 13.10.2017 werden die Sieger bekanntgegeben.

 

Wie sollen die Beiträge aussehen?

Nur Textform (Maschinenschrift), Umfang: maximal fünf DIN A-4-Seiten (30 Zeilen, Schriftgröße 12),

es können z.B. auch mehrere kurze Beiträge (Gedichte, Songs) eingereicht werden, jedoch dürfen insgesamt nicht fünf Seiten überschritten werden. Bei längeren Prosa-Texten bittet die Jury um eine kurze Inhaltsangabe zum Textverständnis, da nur fünf Seiten ausgewählt werden können. Wichtig ist auch die Angabe von Name, Alter und Kontaktdaten am Anfang oder Ende des Beitrags.

 

Infos und Abgabeort:
Stadtbücherei Bad Aibling (08061/4901-140, buecherei@bad-aibling.de) Einsendeschluss ist der 15. Juli – der Wettbewerb gilt nur für Teilnehmer aus dem Landkreis Rosenheim. Infos und Teilnahmebedingungen sind auch auf der Website www.literaturtage.bad-aibling.de zu finden.




Aggressiver Nigerianer festgenommen

Rosenheim – Am gestrigen Dienstag  hat die Bundespolizei am Rosenheimer Bahnhof einen Nigerianer festgenommen. Dieser soll einen Bahnmitarbeiter verletzt haben. Bei einer Anzeige wegen Körperverletzung allein ist es dann aber nicht geblieben.

In den frühen Abendstunden war ein nigerianischer Staatsangehöriger am Bahnsteig mit einem älteren Landsmann in Streit geraten. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Bahn konnten diesen schlichten. Dabei griff der 32-jährige Afrikaner jedoch einen von ihnen an und verletzte ihn. Die alarmierten Bundespolizisten verhafteten den Nigerianer wegen des Verdachts der Körperverletzung. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten einen gefälschten Ausweis. Der Festgenommene musste ihnen zur Rosenheimer Dienststelle folgen. Dort wollte er sich zu keinem der beiden Tatvorwürfe äußern.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft konnte der Beschuldigte die Diensträume der Bundespolizei am späten Abend wieder verlassen. Er wird sich voraussichtlich schon bald wegen der Körperverletzung verantworten müssen. Wegen des gefälschten Ausweises wurde gegen den Nigerianer außerdem ein Strafverfahren eingeleitet.




Navis in Brannenburg geklaut

Brannenburg – In der Nacht von Montag auf Dienstag wurden im Bereich Sudelfeldstraße/Dientzenhoferstraße aus zwei Pkw mobile Navigationsgeräte entwendet. Die Autos standen im Freien und waren nach Angaben der Geschädigten versperrt. Wie die Täter die Fahrzeuge öffneten, ist nicht bekannt. Aufbruchspuren sind nicht zu erkennen.

Wem ist in der fraglichen Nacht etwas Verdächtiges aufgefallen? Hinweise bitte an die Polizei Brannenburg, Tel. 08034/9068-0.

 




„Jetzt red i“ in Bad Aibling – Video

Bad Aibling – Na, keine Karte mehr für „Jetzt red i“ im Kurhaus bekommen? Dann nehmen Sie doch einfach vor dem Fernseher Platz. Die beliebte Diskussionssendung im BR wird nämlich heute ab 20.15 Uhr live aus dem Kurhaus Bad Aibling gesendet (wir berichteten). Thema: „Alles Bio oder was? Wirrwarr ums ‚grüne Essen'“.  Die Gäste auf dem Podium: Helmut Brunner, Bayerischer Landwirtschaftsminister und Sepp Dürr, Bio-Landwirt und Landtagsabgeordneter Bündnis 90 / Die Grünen. Doch viel interessanter sind natürlich die anwesenden Besucher, die bei der Diskussion mitmachen. Frei nach dem Motto: Wen kenn ich und was sagt der oder die?

Als kleinen Vorgeschmack auf die Sendung hat der BR auch ein Video auf seiner Facebook-Seite, das zum Thema hinführt:

Was bedeuten Bio-Label?

Alles Bio oder was? Bei jetzt red i diskutieren wir am Mittwoch über die vielen Labels, die dem Kunden "bio" versprechen. Welchem Label vertraut ihr?

Posted by BR24 on Dienstag, 11. Juli 2017

 




Mobilität und Stadtentwicklung sind die Themen

Rosenheim – Der Bayerische Städtetag (Foto von der Vorstandschaft) trifft sich heute und morgen, Donnerstag, in Rosenheim. Er befasst sich mit dem Thema „Mobilität und Stadtentwicklung“. Das Tagungspapier zur Vollversammlung des Bayerischen Städtetags behandelt die aktuellen Herausforderungen für die Städte, die sich aus neuen technischen Entwicklungen ergeben, wie etwa dem automatisierten Fahren, der Elektromobilität, der digitalen Vernetzung im öffentlichen Nahverkehr oder dem Car-Sharing. 

„Die Stadt Rosenheim freut sich darauf, in diesem Jahr Gastgeberin der Vollversammlung des Bayerischen Städtetags für rund 280 Städte und Gemeinden zu sein. Wir erwarten insgesamt rund 400 Gäste aus der kommunalen Familie, Ministerien, Verbänden, Bundes- und Landespolitik. Der Städtetag ist auch ein Familientreffen
der Städtefamilie. Hier ist neben aktuellen und grundsätzlichen Themen der Kommunalpolitik ein Platz für Erfahrungsaustausch und persönliche Begegnungen. Das Tagungsthema Mobilität bietet allen Städten und Gemeinden Stoff für Diskussionen – jeder Kommunalpolitiker ist mit jeweils unterschiedlichen Erfahrungen von dem Thema betroffen“, sagt Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer.

Bernd Buckenhofer, Geschäftsführer des Bayerischen Städtetags: „Städte brauchen Verkehr und leben vom Verkehr – gleichzeitig bedroht zu viel Verkehr die Urbanität und die Lebensqualität. Die Erwartungen an Mobilität ändern sich. Mobilität soll stadtverträglich und umweltfreundlich sein. Mobilität soll multimodal und digital vernetzt sein. Mobilität muss mit den Instrumenten der Stadtentwicklungsplanung und der Verkehrsplanung gesteuert werden. Das frühere Leitbild der autogerechten Stadt ist überholt. Individualverkehr und öffentlicher Nahverkehr müssen in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Radfahrer und Fußgänger brauchen Raum. Dichtere Takte im Fernverkehr und Nahverkehr der Bahn, engere Verknüpfungen mit Buslinien in Verkehrsverbünden und mit S-Bahn- etzen sorgen für steigende Attraktivität, um vom Auto auf andere Verkehrsmittel umzusteigen.“




Gemeinsam Werte schaffen

Bad Aibling – Eine großartige Aktion nimmt heute Nachmittag in der Ausstellungshalle Bad Aibling ihren Anfang: Ab 17 Uhr restaurieren Helfer des Kreis Migration e.V., Flüchtlinge und interessierte Bürger gemeinsam alte Stühle. 250 Stück hat der Verein von der Fachklinik Alpenland in Bad Aibling bekommen. Bis Mitte September sollen die Möbelstücke wieder vollständig hergestellt sein. Dabei will dieses Projekt, das unter dem Namen „REFUCHAIRS“ läuft, viel mehr bewirken als nur restaurierte Stühle. Hier soll in erster Linie das Gemeinschaftsgefühl gefördert, Langeweile vertrieben und die Botschaft vermittelt werden, etwas wert und nützlich zu sein.

 

Der Kreis Migration e.V. stellt das Projekt so vor:

 

WAS MACHEN WIR?

Workshop mit Geflüchteten und interessierten Bad Aiblingern bei dem wir alte Holz-Stühle aus den 60er und 70er Jahren restaurieren. Wir haben 250 Stück von der alten Fachklinik Alpenland in Bad Aibling bekommen.

 

WER IST DABEI?

Freiwillige und interessierte Asylbewerber aus Bad Aibling, dazu Helfer und Paten des Kreis Migration e.V. Bad Aibling.

Und natürlich alle, die Lust haben dabei zu sein, jeder ist willkommen!

Schaut vorbei und macht mit!

 

WANN UND WO?

Wir arbeiten 3 Tage pro Woche in der in der Ausstellungshalle in Bad Aibling, sie liegt direkt neben den Containern.

Beginn ist ab sofort -Kick-off ist Mittwoch, 12.7. um 17 Uhr.

Bis Mitte September dürfen wir die Nische in der Halle nützen.

Ein herzliches Dankeschön an die Stadt Bad Aibling!

 WARUM MACHEN WIR DAS?

Wir wollen einen Beitrag leisten, Geflüchteten Ablenkung zu bieten.

Immerhin verbringen manche Asylanten seit über zwei Jahren ohne Arbeit Ihr Dasein in Bad Aibling. Gezwungenermaßen. Gründe dafür? Asylanten ohne Ausweis/Pass, Asylanten mit niedriger Bleibeperspektive usw. bekommen keine Arbeitserlaubnis von der Landesregierung.

Das Leben dieser geflüchteten Menschen ist in den Notunterkünften sehr beengt und eintönig.

Sie verbringen es auf engstem Raum über Monate, Jahre hinweg und ohne Privatsphäre.

Ständige Gänge zu den Behörden, das Arbeits- und Beschäftigungsverbot, die Ungewissheit über die Zukunft, all das erschwert ihnen diese Zeit.

Psychologische Studien zeigen, dass Langeweile und Apathie als Folge einer chronischen Unterforderung depressive Tendenzen fördern, Gefühle der Wertlosigkeit, Interessenlosigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten nehmen zu.

REFUCHAIRS will hier entgegenwirken!

Bietet Geflüchteten unterschiedlicher Herkunftsländer, beruflicher Vorbildung und Altersgruppen die Möglichkeit, sich durch das Restaurieren (und Gestalten) von Möbelstücken handwerklich und kreativ zu betätigen. Dadurch wird nicht nur alten Möbelstücken ein „zweites Leben“ gegeben.

Es werden Ressourcen dank Upcycling gespart, mit positivem ökologischem Nebeneffekt.

Flüchtlinge erfahren durch den Wertschöpfungsprozess neues Selbstbewusstsein. Zudem können die kreativen und handwerklichen Tätigkeiten einen Teil zur Bewältigung traumatischer Erlebnisse beitragen und die Alltagssorgen für kurze Zeit vergessen lassen. Außerdem schafft die Arbeit in der Gesellschaft die Möglichkeit einer erleichterten Integration und hilft, neuen Lebensmut zu schöpfen.

REFUCHAIRS ist damit mehr als eine Kreativstätte.

 

PLAN FÜR DIE ZUKUNFT?

Wenn machbar, eine dauerhafte Kreativwerkstatt zur Umsetzung unserer Vision einer „Gesellschaft des Miteinanders und des Füreinander“ in Bad Aibling schaffen. Jede(r) Interessierte hätte damit die Möglichkeit, sein altes oder kaputtes Möbelstück gemeinsam mit den Geflüchteten und unter ehrenamtlicher Anleitung von Mitgliedern des Kreis Migration e.V., von (pensionierten) Handwerkern und Studierenden (evtl. des Holzstudiengangs in Rosenheim) aufzubereiten oder neuzugestalten.

Als REFUCHAIRS-Werkstatt dient sie damit auch der Wissensvermittlung und des Wissenstransfers über Holz und dessen Verarbeitung.

Die Möbelstücke stehen nach ihrer Restauration entweder zur Abgabe gegen Spenden bereit oder werden den Flüchtlingen zur Verfügung gestellt.

Alternativ können Möbelstücke auch zur Einrichtung unserer REFUCHAIRS -Werkstätte genutzt werden – bei Bedarf.

 

Beate Hitzler ist die Ansprechpartnerin und Organisatorin des REFUCHAIRS Projekts, sie beantwortet gerne alle Fragen:

Tel.: 0170 – 9029903

Mail: – beatehitzler@beate-hitzler.com




Schleierfahnder „erinnern“ Tankbetrüger ans Zahlen

Bad Feilnbach/Kiefersfelden – Dienstagnachmittag stoppten die bayerischen Schleierfahnder der PI Fahndung Rosenheim auf der Autobahn A8 auf Höhe Bad Feilnbach einen Pkw mit österreichischem Kennzeichen. Der Fahrer, ein 39jähriger Niederländer, tankte im März bei der Tank- und Rastanlage Vaterstetten für 82 Euro und unterließ es, seine Tankschulden zu begleichen.

Kurz zuvor hielten die Schleierfahnder auf der Inntalautobahn Höhe Kiefersfelden einen 52jährigen dänischen Staatsangehörigen an. Er hatte im April auf der Tank- und Rastanlage Inntal-West seinen Mazda CX für 70 Euro mit Diesel betankt und das Bezahlen „vergessen“.

In beiden Fällen wurden die eindeutig identifizierten Täter (Videoaufzeichnungen!) festgenommen und wegen Betrugsverdachtes zur Anzeige gebracht. Die offenen Tankrechnungen beglichen diese unverzüglich per Überweisung an die Geschädigten.




Ganz Ohr

Kolbermoor/Rosenheim/PR – Gutes Hören soll kein Luxus, sondern eine Selbstverständlichkeit sein. Nach diesem Motto leben und arbeiten die Mitarbeiter der Firma Hörgeräte Schwägerl tagaus tagein. In der Praxis bedeutet dies: Auch wer sich „nur“ ein Kassen-Hörgerät leisten kann oder will, bekommt hier die beste Betreuung – inklusive kostenloser Gehörtherapie. Denn bei Schwägerl weiß man: Wer zufrieden ist, erzählt das gerne weiter. Über das Thema Hören und Hörgeräte sprachen wir mit Inhaber Gerhard Schwägerl (Foto).

Herr Schwägerl, Sie sind ein traditionelles Unternehmen mit Filialen in Kolbermoor, Rosenheim und in Raubling und Sie sind in der Region DER Ansprechpartner, wenn es um gutes Hören geht. Was macht Ihren Betrieb so besonders?

Schon Mitte der 60er Jahre hat mein Vater in seinem Augenoptik-Betrieb in Kolbermoor Hörgeräte angepasst. Seit 30 Jahren sind wir mit Hörgeräten in Rosenheim vertreten und in Raubling seit nunmehr 18 Jahren. Wir sind ein kleines familiäres Unternehmen, welches die Weiterbildung und  den persönlichen Service als wichtige Grundlage für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen sieht.

Von unseren neun Mitarbeitern sind sechs Meister, die teilweise schon 10 Jahre und länger für unsere Firma tätig sind.

Was erwartet einen Kunden, der zum ersten Mal zu Ihnen kommt?

Wir wollen uns gerade für den ersten Termin viel Zeit nehmen, damit wir einander gut kennen lernen. Einerseits ist es für uns sehr wichtig, viel über die Lebenssituation des Kunden, seine Bedürfnisse und Wünsche in Bezug auf gutes Hören und Verstehen zu erfahren. Andererseits soll auch der Kunde uns persönlich und unsere Arbeitsphilosophie kennenlernen, damit er/sie weiß, in  welche Hände das Gehör gelegt wird.

 

Was genau ist Ihre Arbeitsphilosophie?

Unser Ziel ist es nicht, dem Kunden einfach nur ein Hörgerät zu verkaufen. Wir wollen vielmehr, dass er ein möglichst gutes Sprachverstehen erreicht. Das ist etwas ganz anderes, als nur lauter hören. Dabei berücksichtigen wir natürlich, mit wem wir es zu tun haben. Ob jüngere oder ältere Menschen, das verlangt oft eine unterschiedliche Herangehensweise. wir wollen unsere Kunden da abholen, wo sie sind und gemeinsam einen vernünftigen Bedarf erarbeiten.

 

Hörgeräte sind ein sehr individuelles Thema. Wie gehen Sie bei der Findung der optimalen Lösung vor?

Die Anpassung von Hörsystemen ist nicht nur die Messung des Hörvermögens und einem daraus errechneten Verstärkungsbedarf, sondern sie ist weitaus vielschichtiger. Wir ermitteln im Gespräch zunächst die persönlichen Hörziele des Kunden: In welchen Situationen empfindet der Kunde sein Hörvermögen besonders stark beeinträchtigt, wo wünscht er sich Verbesserungen? Wir beachten sowohl die motorischen Fähigkeiten als auch die kosmetischen Ansprüche und nicht zuletzt auch die finanziellen Vorstellungen des Kunden.

Ein in dieser Form einzigartiger Ansatz ist die terzo-Gehörtherapie, die wir seit vielen Jahren unseren Kunden anbieten mit dem Ziel, die eigenen Hörfilter wieder zu reaktivieren, damit in möglichst allen Hörsituationen ein bestmögliches Sprachverstehen erreicht wird.

Wie sieht die terzo-Gehörtherapie in der Praxis aus?

Nun, das ist eine ganz bestimmte Methode, eine Mischung aus Gehörtraining und Hörgeräten. Hier wird die Filterfunktion des Gehirns gezielt trainiert, so dass man später in der Lage sein sollte, mit dem Hörgerät differenziert zu hören. Der Kunde bekommt von uns ein Trainingshandbuch, einen CD-Player mit Trainings-CD sowie spezielle Trainingshörgeräte zur Verfügung gestellt. Das ist zwar harte Arbeit, denn am Tag sollte man schon eine Stunde lang trainieren, doch bereits nach zwei Wochen gibt es meist eine spür- und messbare Verbesserung.

Wieviel kostet das?

Dieses Training bieten wir im Rahmen der Hörgeräte-Anpassung kostenlos an. Und zwar unabhängig vom Geräte-Preis. Denn wir wollen rundum zufriedene Kunden – die sind dann unsere beste Werbung.

Ein gutes Unternehmen ist nur so gut wie seine Mitarbeiter. Was zeichnet Ihr Team aus?

Unsere Mitarbeiter, die Hörsystemanpassungen durchführen, sind geschulte Terzo-Therapieberater und bestens ausgebildet, zum einen das maximal Mögliche aus den Hörsystemen herauszuholen mit dem Ziel einer optimalen Sprachverständlichkeit und zum anderen auch die Kunden zu begleiten bei der Reaktivierung der eigenen Hörfilter mit Hilfe der terzo-Gehörtherapie. Fortbildungen sind uns sehr wichtig.

Man findet bei Ihnen nicht nur Hörgeräte. Auch Hörschutz gehört zu Ihren Angeboten. Für wen sind Sie da dir richtige Adresse?

Wem der standardisierte Gehörschutz vom Discounter nicht weiterhilft oder ständig aus dem Ohr fällt, der erhält bei uns einen professionellen Gehörschutz, genau auf die Situationen abgestimmt, die ihm wichtig sind: ruhiger Schlaf oder Motorradfahren oder Lärm im Hobbykeller oder auch am täglichen Arbeitsplatz. Eine Mitarbeiterin von uns ist besonders dafür geschult, Gehörschutz für Lärmarbeitsplätze auszuwählen und auch Hörsysteme dafür anzupassen.

Auch Kinder bekommen bei Hörgeräte Schwägerl die beste Betreuung. Was können Sie Kindern alles bieten?

Hörgeräteversorgungen von Säuglingen bis hin zu Jugendlichen sind mir schon immer besonders wichtig. Eine optimale Versorgung der Kinder mit Hörsystemen ist ein sehr wichtiger Bestandteil dafür, dass die Schule und die berufliche Bildung möglichst gut gelingen. Nachdem ich eine spezielle Ausbildung zum Pädakustiker an der Akademie für Hörakustik absolviert hatte, habe ich mich sehr intensiv mit dieser Thematik befasst und durfte schon viele Kinder und Jugendliche in ein gutes Hören begleiten begleiten.

Je nach Entwicklungsstand des Kindes sind unterschiedliche Messmethoden notwendig, um das Hörvermögen möglichst genau zu erfassen und den Effekt der angepassten Hörsysteme zu verifizieren. Des Weiteren bieten wir verschiedene Zusatzgeräte an für den schulischen Bedarf, aber auch für die häusliche Umgebung, damit das Kind in seiner Hörentwicklung optimal gefördert wird.

Welche Hörsysteme bieten Sie an – nach welchen Kriterien beraten Sie?

Wir führen Hörsysteme aller großen Hörgerätehersteller. Ob es nun ein Gerät ist, das zum Vertragspreis der gesetzlichen Krankenkasse angeboten werden kann, oder ob es ein kleines technisches Wunderwerk ist mit sämtlichen Möglichkeiten, die heutzutage möglich sind: Am wichtigsten ist uns, dass wir mit den Geräten ein bestmögliches Sprachverstehen erreichen. Wenn darüber hinaus dann auch noch die Kosmetik und der Bedienungskomfort stimmen und der Kunde oftmals vergisst, dass er ein Hörsystem trägt, weil es nicht stört und ein entspanntes und natürliches Hören ermöglicht, dann haben wir alles erreicht, was in unserer Macht steht.

Immer wieder bestätigen uns die Kunden, dass die Kosten für Hörsysteme jeden Cent wert sind, wenn sie täglich viele Stunden getragen werden und einen erheblichen Zugewinn an Lebensqualität und Lebensfreude bieten.

www.hoergeraete-schwaegerl.de

Filiale Kolbermoor
Schmiedestraße 3

83059 Kolbermoor
Tel. 0 80 31 / 614 91 88
kolbermoor@hoergeraete-schwaegerl.de

Filiale Rosenheim
Am Roßacker 6
83022 Rosenheim
Tel. 0 80 31 / 319 37
rosenheim@hoergeraete-schwaegerl.de

Filiale Raubling
Kufsteiner Straße 15

83064 Raubling
Tel. 0 80 35 / 87 52 15
raubling@hoergeraete-schwaegerl.de

 




Wir verlosen Karten für „Lion – der lange Weg nach Hause“

Bad Aibling – Dieses Mal haben wir eine echte Risiko-Verlosung im Angebot. Denn die Wetteraussichten für den Freitagabend sind nicht gerade der Hammer. Und dennoch: bei diesem Film, der beim Campus Open-Air-Kino läuft, lohnt es sich, bis zuletzt zu hoffen. Gilt doch „Lion – der lange Weg nach Hause“ bereits jetzt als eine DER Filmentdeckungen des Jahres. Wer diesen Streifen bis jetzt verpasst hat, oder wer ihn sich gerne noch einmal in der einzigartigen Freiluftkino-Atmosphäre  anschauen will, macht einfach bei der Verlosung mit. Vielleicht geht’s dann ja umsonst, und vielleicht hat Petrus ein Einsehen.

 

Lion – der lange Weg nach Hause
Eine bewegende Geschichte über die Suche nach den eigenen Wurzeln.

Ein Tag wie jeder andere im Leben des fünfjährigen Saroo: Auf dem Bahnhof der indischen Kleinstadt, in der sein Bruder ihn für einige Stunden zurückgelassen hat, sucht er nach Münzen und Essensresten. Vor Erschöpfung schläft er schließlich in einem haltenden Zug ein und findet sich nach einer traumatischen Zugfahrt am anderen Ende des Kontinents in Kalkutta wieder. Auf sich allein gestellt irrt er wochenlang durch die gefährlichen Straßen der Stadt, bis er in einem Waisenhaus landet, wo er von Sue (Nicole Kidman) und John Brierley (David Wenham) adoptiert wird, die ihm ein liebevolles Zuhause in Australien schenken. Viele Jahre später lebt Saroo in Melbourne, ist beruflich erfolgreich und wohnt mit seiner Freundin Lucy (Rooney Mara) zusammen. Er könnte rundum glücklich sein, doch die Frage nach seiner Herkunft lässt ihn nicht los. Nacht für Nacht fährt er mit Google Earth auf seinem Laptop das Zugnetz Indiens ab, zoomt auf hunderte von Bahnhöfen und sucht nach Hinweisen auf seinen früheren Wohnort und seine leibliche Familie. Er hat die Hoffnung schon fast aufgegeben, als das Unglaubliche passiert und er im Internet auf ein Dorf stößt, das seiner Erinnerung entspricht… Lion, die Verfilmung von Saroo Brierleys atemberaubender Bestseller-Lebensgeschichte „Mein langer Weg nach Hause“ kommt am 23. Februar 2017 in die deutschen Kinos. Dev Patel (Welterfolg und Durchbruch: SLUMDOG MILLIONÄR) brilliert als junger Mann, der als 5jähriges Kind verloren ging, in Indiens härtester Großstadt Kalkutta mutterseelenallein überlebte, von australischen Eltern adoptiert wurde und sich 20 Jahre später mithilfe von Google Earth auf die Suche nach seinem verlorenen Heimatort in Indien und seiner dort lebenden Familie macht.  LION ist eine bewegende Geschichte über die Suche nach den eigenen Wurzeln.
Regie: Garth Davis, mit Dev Patel, Nicole Kidman.

Hier geht’s zur Heimfahrt:

Verlosung!

Für den Film am kommenden Freitag, 14. Juli, verlosen wir einmal zwei Eintrittskarten. Einlass um 20 Uhr, Beginn ab ca. 21 Uhr – bei Einbruch der Dunkelheit.

Einfach eine Mail mit dem Stichwort: „Heimkehrer“ bis Donnerstag um 12 Uhr an: info@aib-stimme.de

Bitte Namen angeben, da wir die Gewinner auf die Gästeliste an der Abendkasse setzen




Kolbermoor hautnah

Kolbermoor – Am Wochenende ist, wie bereits berichtet, das Bürgerfest in Kolbermoor. Passend dazu haben die Haushalte der Stadt jetzt das perfekte Begleitheft: Die neue Ausgabe von „Kolbermoor dahoam“ ist da! Themenschwerpunkt ist natürlich das große Fest in der Innenstadt, mit Standplan und mit der Übersicht, wer was wo anbietet. Darüberhinaus finden die Leser auch Infos über Vereine der Stadt, sowie feine Rezepte.

Und wer die neue Ausgabe des vierteljährlich erscheinenden Magazins noch nicht erhalten haben sollte – „Kolbermoor dahoam“ liegt in vielen Geschäften Kolbermoors aus. Natürlich kostenlos und zum Mitnehmen.




Abuzar Erdogan in Westerham

Feldkirchen-Westerham – Einen besonderen Gast kann SPD-Fraktionssprecher Heinz Oesterle zur nächsten Bürgersprechstunde im Bürgerbüro in Westerham begrüßen: Der SPD-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Rosenheim Abuzar Erdogan hat sein Kommen zugesagt. Er stellt sich am Mittwoch, den 19. Juli, von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr den Fragen der Bürger.

Neben Details zu kommunalpolitischen Themen können damit alle Bürgerinnen und Bürger aus erster Hand erfahren welche Themen aus dem SPD-Wahlprogramm für den jungen Kandidaten Priorität haben und welche Schwerpunkte er im Falle seiner Wahl in den Deutschen Bundestag setzen wird.

Termin: Mittwoch, 19. Juli, 18.30 – 19.30 Uhr, SÜD-Bürgerbüro, Leißstr. 7, Westerham. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.