Handballer trauern um Klaus Mayer

Urgestein des SV Bruckmühl im Alter von nur 55 Jahren verstorben

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Die Sparte Handball im SV Bruckmühl trauert um Klaus „Kahlä“ Mayer. Die Handballer mussten kürzlich von ihrem langjährigen Mitglied Abschied nehmen, der nach kurzer Krankheit an den Folgen eines schweren Schlaganfalls verstorben war. Dabei fanden sich auf dem Friedhof in Kleinhelfendorf neben den zahlreichen Trauergästen nicht nur alte Handball-Weggefährten, sondern auch viele junge Handballer ein, die „Kahlä“ das letzte Geleit gaben.

Obwohl Klaus Mayer nur 55 Jahre alt wurde, kann er wohl zu Recht als Handball-Urgestein des SV Bruckmühl bezeichnet werden. Bereits kurz nach der Gründung der Sparte Handball 1979 trat er dieser mit 18 Jahren als aktiver Handballer bei und prägte das Spiel der Ersten Mannschaft viele Jahre, vor allen Dingen durch seinen kraftvollen Wurf und seine Treffsicherheit vom Siebenmeterpunkt.

Darüber hinaus engagierte er sich von Beginn an auch als Trainer verschiedener Mannschaften. Mit einem leichten Augenzwinkern predigte er seinen Schützlingen dabei sein Motto „Ein Wurf aufs Tor sollte zumindest eins sein: fest.“

1981 wurde er erstmals als Zweiter Kassier in die Vorstandschaft gewählt, war von 1981 bis 1995 Erster Kassier und leitete von 1995 bis 1999 als Vorstand die Geschicke der Sparte. Bis zuletzt war er dem Handballsport allgemein, aber insbesondere den „Jungen“ aus dem Herrenbereich eng verbunden. So ließ er es sich nicht nehmen, wann immer es terminlich ging, seine Nachfolger in der Halle anzufeuern und anschließend
mit ihnen im Sportheim zu feiern.

Als besonderes Highlight nahm er regelmäßig am jährlichen Herrenausflug am Ende der Saison teil, der für ihn sozusagen Pflichttermin war. Nicht nur bei diesem Anlass war „Kahlä“ aufgrund seiner geselligen, gemütlichen und stets gut gelaunten Art immer gern
gesehen und hinterlässt überall eine Lücke, die nicht zu schließen sein wird.

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