Einreiseverbot missachtet

In Samerberg kontrollierter Rumäne muss wegen Kokainschmuggel 764 Tage in Haft

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Samerberg – Wie erst heute bekannt wurde stoppten die bayerischen Schleierfahnder der PI Fahndung Rosenheim Mitte letzter Woche auf dem Autobahnparkplatz Samerberg einen Audi A5 mit Schweizer Kennzeichen. Der Halter und Fahrer, ein 40jähriger Rumäne, war den deutschen Sicherheitsbehörden hinreichend bekannt. Er hatte vor zehn Jahren drei Kilogramm Kokain aus Brasilien in die Bundesrepublik Deutschland geschmuggelt und wurde dabei am Frankfurter Flughafen erwischt.

Man verurteilte ihn zu einer mehrjährigen Haftstrafe und schob ihn im Jahre 2010 in sein Heimatland ab – mit einer bedeutenden Auflage. Sollte er jemals wieder deutschen Boden betreten, muss er die Restfreiheitsstrafe von 764 Tagen absitzen.

Einige Zeit nach seiner Abschiebung verlegte er seinen Wohnsitz in die Schweiz. Bei der Heimreise achtete er zunächst darauf, deutschen Boden weiträumig zu umfahren. Mit der Zeit wurde er „mutiger“ und riskierte die Heimatfahrten zwischen der Schweiz und Rumänien auf direktem Weg durch Deutschland.

Eine fatale Entscheidung: Nachdem ihn die Rosenheimer Schleierfahnder letzte Woche erwischten und festnahmen, sitzt er nun zur Verbüßung seiner Restfreiheitstrafe von über zwei Jahren im Gefängnis.

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