Elektroschocker und Haftbefehl

Von Bundespolizei an der Grenze kontrolliert: Österreicher muss fast 2.900 Euro zahlen

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A93/Kiefersfelden – Die Bundespolizei hat am Donnerstag auf der Inntalautobahn bei Kiefersfelden einen Österreicher festgenommen. Er wurde von mehreren Staatsanwaltschaften gesucht. Zudem fanden die Beamten im Fahrzeug zwei Elektroschocker.

In den frühen Morgenstunden stoppten Bundespolizisten an der Grenzkontrollstelle auf der A93 ein Auto mit österreichischen Kennzeichen. Bei der Überprüfung der Personalien des Fahrers schlug der Fahndungscomputer Alarm. Der 34-Jährige war 2015 wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz vom Amtsgericht Augsburg zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.800 Euro verurteilt worden. Insgesamt hatte der Mann Justizschulden in Höhe von etwa 2.600 Euro zu begleichen.

Bei dieser Summe sollte es nicht bleiben, denn bei seiner Einreise verstieß der Festgenommene erneut gegen das deutsche Waffengesetz. Im Fahrzeug fanden die Bundespolizisten zwei Elektroimpulsgeräte ohne die erforderliche Kennzeichnung. Daher wurden weitere 300 Euro fällig, die von der Traunsteiner Staatsanwaltschaft als Sicherheit für das zu erwartende Strafverfahren festgelegt worden waren. Nachdem der österreichische Staatsangehörige insgesamt also rund 2.900 Euro gezahlt hatte, konnte er seine Reise fortsetzen.

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