„Oase des Friedens“

Festakt zum zehnten Geburtstag der Therme Bad Aibling mit Ilse Aigner - Hausbootsauna getauft

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Bad Aibling – Zehn Jahre Therme Bad Aibling, zehn Jahre Wellness und Entspannung in der Kurstadt! Das wird derzeit noch bis zum Sonntagabend in der Therme gefeiert (wir berichteten) und das bekam heute auch noch den ministerlichen Segen: Staatsministerin Ilse Aigner (CSU), gleichzeitig stellvertretende Ministerpräsidentin von Bayern, ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, um als gebürtige Feldkirchenerin dieses Jubiläum gebührend zu würdigen.

Den zahlreichen anwesenden Gästen verriet sie dann auch, dass sie heute eigentlich lieber hier bleiben würde, als, wie im Terminkalender festgelegt, nach München zu fahren. Dort wird sie heute die Alte Wiesn eröffnen und hat zudem das zweifehlhafte Vergnügen, bei diesem Wetter auf einer offenen Kutsche mitzufahren.

Ohnehin wäre sie als Kind des Mangfalltals gerne öfter in der Therme. „Doch derzeit bin ich leider selten daheim“, sagt sie. Es ist Wahlkampf. Dass die Therme ein Gewinn für Bad Aibling sind, belegte Aigner mit Zahlen: „Drei Millionen Gäste seit Beginn, eine Zunahme der Übernachtungen in der Stadt von 22 Prozent. Das kann sich sehen lassen.“ Wie das Gebäude übrigens auch. Aigner: „Die Therme sind auch deswegen so attraktiv, weil die Architektur so schön ist. Sie ist eine Oase des Friedens!“

Für die Zukunft versprach sie, Investitionen der Therme, wo möglich, von der Landesseite her finanziell zu unterstützen. „Wobei dies nicht immer so einfach ist“, gestand sie.

Bürgermeister Felix Schwaller kann dies bestätigen, denn „die Therme wurden ohne Zuschüsse vom Land gebaut“, wie er in seiner Rede anmerkte. Doch jede Sache hat auch zwei Seiten: „So konnten wir bauen, ohne dass uns dreingeredet wurde.“

Im Anschluss ging’s dann bei „schönem Thermewetter“ (Schwaller) unter Regenschirmen in den Außenbereich, wo Ilse Aigner als Patin für die neue Hausbootsauna „Kiebitz“ die Taufe übernahm und eine Flasche aus Zuckerguss gegen die Wand schmetterte. Aigner, die sich zuvor noch als erste Person im neugeschaffenen Godenen Buch der Therme verewigte, sagt dazu: „Es ist schön, dass ich Patin für ein Schiff in der Heimat sein darf und nicht irgendwo in der Ostsee oder Nordsee. Für mich ist das was Besonderes, denn wir haben ja in Bayern nicht so viele Schiffe.“

Nach getaner Tauf-Arbeit musste die Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie weiter zum Ozapfen nach München – was in Bad Aibling zu dieser Zeit schon geschehen ist: In der Eishalle gab es Weißwurstfrühstück für die Anwesenden, hier ist heute und morgen noch den ganzen Tag über Remmidemmi für alle Besucher bis in die Abendstunden. Und auch vor der Therme und der Eishalle gibt es auf dem Parkplatz so einige Attraktionen wie Hüpfburg und Biergarten. Sollte sich das Wetter an diesem Wochenende irgendwann einmal bessern, ist dies wahrlich ein Grund, der Feier einen Besuch abzustatten.

 

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