Bunt gemischt zur Premiere nach Österreich

Fireballs traten mit einem zusammengewürfelten Team beim „arte Hotel Cup" in Kufstein an

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Kufstein/Bad Aibling – Am Samstag fand die erste Auflage des „arte Hotel Cup“ in Kufstein statt. Das ursprünglich als Drei-Länderturnier geplante Basketballwochenende zwischen dem Gastgeber Kufstein Towers, den Schweizern CVJM Frauenfeld und dem deutschen Regionalligisten Fellbach Flashers musste kurzfristig geändert werden: Durch eine Verlegung des Turniers konnten die Schweizer Gäste nicht teilnehmen und die Fireballs halfen den Nachbarn aus Österreich kurzfristig aus.

Die Aiblinger Basketballer reisten mit einer guten Mischung aus der u18m, den Herren 2 und dem Milo aus der Herren 1 an. So wurde aus dem geplanten „ 3 Länder Cup“ ein bilaterales Basketballfest. Was die Fireballs nicht wussten: die beiden anderen Mannschaften hatten sehr hochkarätige Spieler in ihren Reihen stehen.

Also galt es Zähne zusammen beißen und das Beste aus den Spielen heraus holen und wenn es nur Erfahrungswerte sind.

Im 1. Spiel ging es gegen den Gastgeber, die ihren Namen „Towers“ alle Ehre machten und sogar Verstärkung aus Spanien an Bord hatten. Das sehr anspruchsvolle Spiel mit allerlei technischer Finesse konnten die Fireballs dann doch mit 67:79 für sich entscheiden und hatten somit die Tagesaufgabe erfüllt. Der Sieg der Fireballs war für die Kufsteiner eine Überraschung, da sie sich für 2019 einen Aufstieg in die 2. Österreichisches Bundesliga fest vorgenommen haben.

Nach nur einer halben Stunde Pause ging es gegen den haushohen Favoriten aus Fellbach. Schon während des Aufwärmtrainings konnte man das Endergebnis erahnen. Hochmotiviert gingen die Aiblinger Jungstars dennoch zum Tip-Off. Im Spiel konnte man alle Facetten des Basketballs sehen. Auf beiden Seiten begann das Spiel mit einem spektakulären Schlagabtausch von Drei-Punkte-Würfen, allein im 1. Viertel fanden neun Dreier den Weg in den Korb, am Ende waren es 31 verwandelte Drei-Punkte-Würfe im Verhältnis 11:21. Trotz der schon sehr stark an Profi-Baskteball erinnerten Spielweise der Flashers und einiger Dunkings hielt der Mix aus Bad Aibling tapfer dagegen. Die Jungs scheuten auch das Eins gegen Eins nicht und viele Spielzüge führten zum Korberfolg. Mit Kampfgeist wurden Rebounds geholt und der Gegner zu Fehlpässen gezwungen. Nach vier mal zehn Minuten konnte man erhobenen Hauptes und mit 87 Punkten das Feld verlassen. Für die Flashers standen 136 Punkte auf der Anzeigetafel und ein wirklich starkes und kampfbetontes Spiel war zu Ende.

Fazit: Mit einem verdienten Sieg und mit dieser wirklich guten Erfahrung gegen die Flashers aus Fellbach trat der bunte Mix der Aiblinger Fireballs den Heimweg an.

Spieler: Engel (H2), Schielcke (u18m), Mirceta (H1), Günther (H2), Stolle (H2), Tunjic (u18m), Sareiter (u18m), Ihenacho (u18m)

1.Spiel

Engel (25), Mirceta (34), Stolle (8), Tunjic (4), Sareiter (4), Ihenacho (4)

2.Spiel

Engel (18), Mirceta (22), Günther (4), Stolle (16), Tunjic (13), Sareiter (4), Ihenacho (10)

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