Zwei mutmaßliche Schleuser – Ukrainer muss zahlen

Bundespolizei beendet Schleusungen auf Inntalautobahn

image_pdfimage_print

A93 – Die Bundespolizei hat am Wochenende bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn zwei mutmaßliche Schleuser festgenommen. Unabhängig voneinander brachten die Männer mit ihren Autos mehrere ausländische Personen illegal über die Grenze. Ein 30-jähriger Ukrainer musste eine Summe in vierstelliger Höhe zahlen.

In der Nacht zu Sonntag stoppten Bundespolizisten an der Kontrollstelle bei Kiefersfelden einen Pkw mit italienischen Kennzeichen. Der Ukrainer am Steuer des Wagens konnte sich mit seinem Reisepass und einer italienischen Aufenthaltserlaubnis ausweisen. Seine drei Mitfahrer hatten keine oder nur unzureichende Papiere für den beabsichtigten Aufenthalt dabei. Laut eigenen Angaben stammen die Männer im Alter von 31, 27 und 25 Jahren aus Pakistan, Senegal und Nigeria. Zwei von ihnen wurde die Einreise verweigert, da es ihnen erkennbar nicht auf Schutz und Asyl in Deutschland ankam. Der Senegalese wurde an das zuständige Ausländeramt weitergeleitet. Auch der ukrainische Fahrer durfte seine Reise fortsetzen, aber erst nachdem er als Sicherheit für das zu erwartende Strafverfahren 1.000 Euro gezahlt hatte.

Ein Fahrzeug mit deutscher Zulassung wurde am späten Sonntagabend einer Kontrolle unterzogen. Die Beamten stellten fest, dass zwei der Insassen ohne Reisedokumente unterwegs waren. Lediglich der italienische Fahrzeugführer konnte die erforderlichen Papiere aushändigen. Bei dem mitreisenden Pärchen handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um nigerianische Staatsangehörige. Ihnen wurde die Einreise verweigert und sie mussten das Land bereits wieder verlassen. Der 29-jährige Italiener, der in Baden-Württemberg einen festen Wohnsitz hat, konnte die Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei ebenfalls wieder verlassen. Er wurde wegen Einschleusens von Ausländern angezeigt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren