Junge Leute packen an

Neugründung der Auszubildenden- und Schüler Union Rosenheim e.V. in Kolbermoor

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Kolbermoor – Einiges los war auf der Gründungsversammlung der Auszubildenden- und Schüler Union Rosenheim e.V. (SU) in Kolbermoor. Ein knappes Dutzend junger Leute, sowohl Schüler als auch Auszubildende, haben sich zusammengefunden, um in Stadt und Landkreis Rosenheim einen eigenen Verband zu gründen. Ziel der Mitglieder ist es, sich über die Anliegen und Vorstellungen, die sie aus ihrer persönlichen schulischen und beruflichen Erfahrung heraus kennen, auszutauschen.

Sie verstehen sich als Sprachrohr der Auszubildenden und Schüler und wollen ihre Interessen insbesondere auch gegenüber der Politik vertreten. Extra zur Neugründung angereist war der Landesvorsitzende der SU Bayern, Nico Singer. Bei seiner Begrüßung der anwesenden Mitglieder betonte der die Notwendigkeit einer starken Schülervertretung: „Wir als Auszubildende und Schüler wissen doch am besten, was und bewegt und an welchen Stellen wir uns noch Verbesserungen wünschen. Deshalb wollen wir gemeinsam über die Themen reden und sie auch an die Verantwortlichen an den Schulen und in der Politik herantragen.“

Bei der anschließenden Gründung wurde auch gleich eine neue Vorstandschaft gewählt. Als neuer Kreisvorsitzender wurde einstimmig Michael Wiesheu aus Stephanskirchen bestimmt. Als Stellvertreter fungieren Michaela Syrek aus Rosenheim, Sophie Mayer aus Kolbermoor und Felicitas von Hagmann aus Rott. Für die Kasse zuständig ist künftig Daniel Budimir aus Rimsting, neue Schriftführerin ist Anja Eggerl, ebenfalls aus Rott. Als weitere Mitglieder wurden Fabian Artmann, Leon Duvinage und Matthias Eggerl gewählt. Gleich nach seiner Wahl zum Kreisvorsitzenden stellte Michael Wiesheu seine ersten Ziele vor. So wolle er über die technische Ausstattung der Schulen im Landkreis und das Thema „Schule digital“ diskutieren. Außerdem stehe für ihn auch die Zukunft des Gymnasiums nach der Umstellung zum G9 auf der Tagesordnung, was auch die anwesenden Mitglieder unterstützten. Sie waren sich einig, dass sie viele neue Mitglieder werben wollen, um noch stärker und vielfältiger auftreten zu können.

 

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