Eine Arbeit im Namen der Kinder

In Stadt und Landkreis 123 neue Lehrer begrüßt - „Hätte mir gern mehr gewünscht"

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Das sind sie, fesch in Tracht, die neuen Lehrkräfte! Traditionell laden Stadt und Landkreis Rosenheim die Junglehrer zum Schuljahres-Beginn zum Empfang auf Schloss Hartmannsberg ein. So auch gestern: 123 neue Lehrerinnen und Lehrer haben mit Beginn des neuen Schuljahres ihren Dienst an einer Schule in Stadt und Landkreis Rosenheim angefangen, darunter 44 Lehramtsanwärter. Landrat Wolfgang Berthaler hieß sie gemeinsam mit …

… Rosenheims 2. Bürgermeister Anton Heindl, der Leiterin der Staatlichen Schulämter Helga Wichmann sowie Hans-Joachim Reuter für die Personalräte herzlich willkommen.

Etwa die Hälfte von ihnen, so ergab es eine Nachfrage des Landrats, kommt aus der Stadt und dem Landkreis Rosenheim, alle übrigen wurden aus dem gesamten Freistaat in die Region versetzt.

Berthaler wünschte allen einen guten Start in einen neuen Lebensabschnitt. Positives und Negatives seien nah beieinander. Einerseits meinte der Landrat, seien sie in einer Region, wo andere Urlaub machen, andererseits wisse er, dass es nicht einfach sei, hier eine Wohnung zu finden.

Berthaler bedankte sich im Voraus für ‚die Arbeit für unsere Kinder‘.

Rosenheims 2. Bürgermeister Anton Heindl formulierte deutlich: „Sie vermitteln nicht nur Grundwissen, sondern auch Werte – was manche Eltern versäumen – damit die Kinder ihr späteres Leben gestalten können.“

Er sprach auch die Herausforderungen an, die Flüchtlingskinder mit sich bringen und schloss: „Ich hoffe, diese jungen Menschen werden eine Bereicherung für unsere Gesellschaft.“

Sowohl Heindl, als auch Berthaler warben mit dem umfassenden Kultur- und Freizeitangebot in der Region und forderten die jungen Lehrkräfte auf, es jenseits des Schulalltags intensiv zu nutzen.

Die Leiterin der Staatlichen Schulämter Stadt und Landkreis Rosenheim, Helga Wichmann, wies die neuen Kolleginnen und Kollegen auf die zu erwartenden großen Herausforderungen hin: „Sie werden in jeder Klasse Kinder finden, die mehr Zuwendung brauchen.“

Wichmann sah dies durchaus positiv, denn es seien „die Nichtangepassten, die Ideen einbringen. Sehen sie ihr Potential, dann werden sie mit den Kindern zurecht kommen“, sagte die Schulamtsleiterin, auch bei Kindern mit Behinderung werde Geduld benötigt und Flüchtlingskindern die Sprache Deutsch beizubringen, das sei eine mächtige Aufgabe.

Abschließend meinte Wichmann, „vergessen Sie den Humor nicht“. Sie zitierte unter anderem Joachim Ringelnatz mit dem Satz „Humor ist der Knopf der verhindert, dass einem der Kragen platzt“.

Sie wünschte den jungen Lehrerinnen und Lehrern eine wunderschöne Zeit und sagte: „Ich glaube ganz fest, dass unsere Kinder bei ihnen in guten Händen sind.“

Für die Personalräte in Stadt und Landkreis Rosenheim begrüßte der Priener Schulleiter Hans-Joachim Reuter die neuen Kolleginnen und Kollegen: „Wir Lehrer haben uns auf sie gefreut und wenn ich die Prognosen sehe, dann hätte ich mir noch mehr Junglehrer gewünscht.“

Reuter riet, die neue Aufgabe kreativ und ohne Scheu anzugehen. Zum Schluss meinte er noch, „kommen Sie bei uns an, Sie haben eine neue, wunderschöne Heimat.“

 

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